Aktuelles

 

09.02.2016 - Alaaf, Zons-Wiki und technische Probleme beim Kontaktformular
Obwohl das Zons-Wiki aktuell nur einen Mitarbeiter hat, geht es doch erfreulich vorwärts! ;-) Die aktuellen Änderungen lassen sich im Wiki leicht finden. Aktuell liegt der Schwerpunkt der Artikel auf der Geschichte des Schulwesens in Zons. Neben der übergreifenden Geschichte des Schulwesens in Zons finden sich nun zahlreiche Artikel zu Zonser Lehrerinnen und Lehrern. Es macht zunehmend Spaß, zu sehen, wie sich die einzelnen Artikel/Informationen vernetzen.

Leider ist mir erst heute aufgefallen, dass das Kontaktformular seit geraumer Zeit nicht mehr funktioniert. Ich habe das Formular daher deaktiviert und entschuldige mich bei all' denjenigen, die mir in letzter Zeit hierüber vergeblich geschrieben haben. Es kam nichts mehr durch. Gerne können Sie mir aber weiterhin per Direktmail schreiben.

Thomas Schwabach

 

24.10.2015 - Zons hat nun auch ein eigenes Wiki zur Stadtgeschichte!!!

Ich muss zugeben, dass ich mit der Form der Orts-Geschichtsvermittlung und insbesondere mit der Verknüpfung der Informationen und deren Auffindbarkeit hier, gelinde gesagt, wenig zufrieden war und bin, ganz zu schweigen von dem nicht mehr zeitgemäßen Layout. Und so bin ich sehr froh, jüngst mit MediaWiki eine Möglichkeit entdeckt zu haben, die eine deutlich bessere und komfortablere Geschichts-Vermittlung ermöglicht. - Schade, dass ich dies erst jetzt für mich entdecke. Viele Informationen hätte ich darin bereits verarbeiten können, und mir wäre viel Arbeit erspart geblieben!

Ein Anfang ist gemacht. Nun werden nach und nach die Informationen aus Zons-Geschichte.de in das neue ZonsWiki überführt und die alten Verlinkungen hier ersetzt. Die Unterseiten werden dementsprechend nicht mehr aktualisiert. Ich bin überzeugt, dass mit dem zeitlosen MediaWiki eine optimale und zeitlose Plattform zur Aufbereitung und Vermittlung der historischen Informationen gegeben ist. Das ZonsWiki kann sich nun auch in die Liste der StadtWikis einreihen.

Natürlich lebt ein solches Wiki vom Mitmachen. Sie sind daher herzlich eingeladen, sich darin an der Erstellung von Artikeln zu beteiligen! Nur durch die aktive Mitarbeit verschiedener Leute kann im Laufe der Zeit aus dem ZonsWiki ein ansehnliches und informatives Stadtlexikon werden. Zahlreiche Artikel sind bereits als Themen angelegt, aber noch ohne Inhalt. Hier eine Auswahl bereits erstellter Artikel:

- Adam Otten
- Freilichtbühne
- Heimatmuseum
- Junkerplatz
- Pfarrkirche St. Martinus (alte)
- Pfarrkirche St. Martinus (neue)
- Saarwerden-Denkmal
- Stadtfest 1929
- Stadtrecht
- Stadtwappen
- Zons-Literatur

Gerne berichte ich an dieser Stelle über neu angelegte Artikel.

Thomas Schwabach

 

24.06.2015 - Heilige Odilia = Heilige Walburga
Neue Recherchen (in der Pfarrchronik) haben ergeben, dass einer der beiden Seitenaltäre in der Pfarrkirche nicht der heiligen Odilia, sondern der heiligen Walburga geweiht ist (die irrtümliche Zuschreibung geht auf den Kurz-Kirchenführer von Gundolf Meyer aus dem Jahr 1978 zurück). Entsprechend stellt die Figur die heilige Walburga dar, die ursprünglich als Attribut ein Ölfläschchen in der linken Hand hatte. Das andere Attribut, der Äbtissinnenstab, ist noch vorhanden. Die Walburga-Verehrung wurde besonders von den Benediktinern gefördert, und über Jahrhunderte hatte die Benediktiner-Abtei Brauweiler die Patronatsrechte über die Zonser Pfarrkirche inne. Beide Seitenaltäre stammen noch aus der alten Zonser Pfarrkirche, die 1876 für den heutigen Neubau abgebrochen wurde.

Thomas Schwabach

 

15-03-2015 - Höhe des Rheinturms ermittelt
Hermann Kienle danke ich für den Hinweis auf die jüngst erfolgte Vermessung der Rheinturmhöhe: Der Dormagener Architekt Florian Pacher stellte fest, dass der Umlauf des Turm von der Straße am Torbogen aus ca. 23,25 m bzw. ab dem Parkplatz 23,56 m hoch ist. Der Dachstuhl (Pyramide) ist 3,36 m hoch zzgl. Blitzableiter. Insgesamt ergibt sich somit ab Straßenniveau eine Turmhöhe von 26,61 m zzgl. Blitzableiter.

Thomas Schwabach

 

14-08-2014 - Popup zum Zonser Heimatmuseum erstellt
Das 1931 im Zonser Rheinturm eröffnete Heimatmuseum, das bis 1959 bestand, wurde bislang noch nicht eingehender behandelt. Es ist nun Thema eines neuen Popups. Außerdem sind neue Details zu den Neueindeckungen des Juddeturms 1888 und 1939 ergänzt.

Thomas Schwabach

 

01-05-2014 - Dokumentation zur Zonser "Wundermadonna" 1822
Die Geschichte der Zonser "Wundermadonna", zu der ich am 17.04.2014 einen Vortrag in der Vortragsreihe des Archivs im Rhein-Kreis Neuss gehalten habe (s.u.), soll in Kürze als Aufsatz erscheinen. Unabhängig davon kann ich hier bereits meine umfangreiche Dokumentation zum Thema veröffentlichen und verlinken.

Die "Wundermadonna" 1932
[Foto: Pfarrarchiv St. Martinus Zons]

Thomas Schwabach

 

20-04-2014 - Familienbuch Zons von Werner Lisken erschienen
Ich darf heute hocherfreut über das Erscheinen des Familienbuches Zons des Familienforschers Werner Lisken aus Düsseldorf hinweisen:

Lisken, Werner (Bearb.): Die Familien der historischen Stadt Zons und der katholischen Pfarre St. Martin (mit den Ortsteilen Bürgel, Grind, Nachtigall, Sankt Peter und Stürzelberg) von 1664 bis 1900. Ein genealogisches Nachschlagewerk (= Veröffentlichungen der Gesellschaft für Familienkunde e.V., Sitz Köln, Bd. 293; Deutsche Ortssippenbücher der Zentralstelle für Personen- und Familiengeschichte, Frankfurt/Höchst Nr. 00.781), Köln 2014 (ISBN: 978-3-86579-108-5).

Das knapp 1.000 Seiten umfassende Buch, das in 11 Jahren mit immensem Aufwand erstellt wurde, wird künftig als Nachschlagewerk zur Zonser Geschichte unverzichtbar sein, und ganz sicher verdient es als Nachschlagewerk einen Platz neben der Monografie von Aenne Hansmann zur Geschichte der Stadt Zons: In ihm finden sich sämtliche nachweisbare Personen aus Zons mit den feststellbaren Lebensdaten (Geburt bzw. Taufe, Heirat, Sterbefall bzw. Beerdigung, Berufsangaben usw.) aufgrund der Kirchenbücher, Zivil- bzw. Personenstandsregister und weiterer genealogischer Quellen (u.a. Totenzettel und die gedruckten Generalvikariatsprotokolle) alphabetisch nach Familiennamen und in ihrem Familienzusammenhang geordnet. Aufgenommen sind auch Taufpaten und Trauzeugen mit Herkunfts- und Berufsangaben. Sogar die Heiratsurkunden aus den Nachbargemeinden Dormagen, Nettesheim, Nievenheim, Norf, Monheim und Benrath hat Lisken nach Zonsern durchsucht, wie auch Familienbücher anderer Städte und Gemeinden aus der Umgebung, und die Funde eingearbeitet. Insgesamt enthält das Buch die erstaunliche Zahl von 12.954 Geburten bzw. Taufen, 5.134 Eheschließungen und 11.100 Sterbefällen bzw. Begräbnissen. Das Buch ist auch sozialgeschichtlich sehr spannend, denn es bildet Beziehungsnetzwerke innerhalb von Zons wie auch nach außerhalb ab.

Herr Lisken hat sich mit dem "Familienbuch Zons" bleibende Verdienste um die Zonser Geschichtsforschung erworben!

Thomas Schwabach

 

26-01-2014 - Öffentlicher Vortrag zur Zonser "Wundermadonna" am 17.04.2014
Hingewiesen sei an dieser Stelle auf meinen Vortrag zur Zonser "Wundermadonna" in der Reihe "Geschichte im Gewölbekeller" (Archiv im Rhein-Kreis Neuss):

"am 11ten einige tausend Menschen processionsweise hinströmten" – Die Zonser "Wundermadonna" 1822

Vortrag Dr. Thomas Schwabach in Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein Dormagen e.V. und den Kultur & Heimatfreunden Stadt Zons e.V.

Die "Wundermadonna" 1932
[Foto: Pfarrarchiv St. Martinus Zons]

Im Sommer des schweren Hungerjahres 1822 erlangte der nur etwa 1.000 fast ausschließlich katholische Einwohner zählende Ort Zons schlagartig überregionale Bekanntheit: An einer Madonna in der Pfarrkirche hatten verschiedene Personen wundersame Lichterscheinungen beobachtet. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht, energisch unterstützt durch den örtlichen Pfarrer und einen seiner Vikare. Und so wurde der Ort innerhalb weniger Tage zum Ziel von Prozessionsgruppen eines erstaunlichen Einzugsgebiets. Durch Gegenmaßnahmen von weltlichen und geistlichen Behörden gelang es indes, die Bewegung innerhalb weniger Monate zu unterdrücken. Doch auch später noch häuften sich wundersame Ereignisse, und die Hauptkritiker trafen verschiedene Schicksalsschläge.

Der Vortrag zeichnet die knapp 200 Jahre zurück liegenden Ereignisse aufgrund neuer Quellenfunde erstmals eingehend nach.

Vortrag am 17.04.2014, 19 Uhr
Archiv im Rhein-Kreis Neuss
Schloßstraße 1
41541 Dormagen (Zons)
Der Eintritt ist frei!

Thomas Schwabach

 

24-02-2013 - Umfangreiches Popup zum Zonser Stadtfest 1929 online
Das umfangreiche Popup zum Zonser Stadtfest ist endlich erstellt und online. Ich danke an dieser Stelle besonders Herrn Reinhold Schoppmeyer von den Kultur- und Heimatfreunden Stadt Zons e.V. und dem Archiv im Rhein-Kreis Neuss, die mir umfangreiches Quellenmaterial zur Verfügung gestellt haben. Ergänzungen und/oder Korrekturen zu den vielen Namen in den Bilderläuterungen nehme ich gerne entgegen.

Thomas Schwabach

 

06-01-2013 - Ergänzungen Freilichtbühne und Stadtfest 1904
Meine Besuche im Archiv im Rhein-Kreis Neuss in den letzten Dezembertagen konnte ich u.a. dazu nutzen, zur Geschichte der Freilichtbühne und zum Zonser Stadtfest 1904 zu recherchieren. Zwei entdeckte Schreiben aus dem Jahr 1947 belegen das große Ausmaß der Zerstörung der Freilichtbühne in der Nachkriegszeit und die dadurch verursachten Probleme eines Wiederbeginns. Über das Zonser Stadtfest 1904 gab es bislang hier noch keine näheren Informationen. Da das Fest anlässlich der Verleihung des Stadtwappens 1904 veranstaltet wurde, sind diese Details nun in das entsprechende Popup integriert. Neu sind dort auch ein paar Details zur Erstellung des Buches zur Geschichte von Zons durch den damaligen Bürgermeister Claus Kohl (erschienen 1904) und das Konkurrenzwerk Pfarrer Adam Ottens (erschienen bereits 1903) integriert.
Zum Zonser Stadtfest 1929 konnte ich besonders viele Informationen und Fotos zusammentragen. Diese sollen in Kürze in einem neuen und recht umfangreichen Popup zusammengestellt werden.

Coming soon:

Stadtfest Zons 1929

Thomas Schwabach

 

12-12-2012 - Popup zur Geschichte der Freilichtbühne neu eingestellt
Nun ist auch ein Popup zur Geschichte der Freilichtbühne erstellt und mehrfach verlinkt.

Thomas Schwabach

 

12-11-2012 - Popup zum Zonser "Notgeld" 1922
Mit freundlicher Unterstützung des Archivs im Rhein-Kreis Neuss konnte das Popup zu den Notgeldscheinen Zons, die eigentlich "Serienscheine" waren, abgeschlossen werden.

Thomas Schwabach

 

20-10-2012 - Meilenstein erreicht: Pfarrchronik Otten komplett in Homepage integriert
In längerer Bearbeitungszeit konnte ich die Pfarrchronik, die vom Zonser Pfarrer Adam Otten bis 1910 geführt wurde, vollständig in die Homepage integrieren. Damit ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Da die Chronik bislang in der Ortsgeschichtsforschung fast gar nicht beachtet worden ist (was wohl auch mit Otten's schwieriger Handschrift zu tun hat), sind damit viele neue Informationen allgemein online zugänglich. Aus diesem Grund sind kirchliche oder religiöse Themen bisher etwas breiter und detaillierter dargestellt (beispielsweise das umfangreiche Popup zur Zonser Pfarrkirche). Im Laufe der Einarbeitung habe ich viele neue Popups zu unterschiedlichen Themen angelegt, die großteils noch nicht verknüpft, aber bereits online abrufbar sind, z.B. zu den Zonser Vereinen, Bruderschaften etc., den Pfarrern, Vikaren, Küstern, Organisten und Rendanten oder zu den Bürgermeistern und Stadtdirektoren. Nun steht ein noch größeres Projekt an: die Einarbeitung der Informationen aus der umfangreichen Monografie (Dissertation) von Aenne Hansmann zur Zonser Geschichte (1973)...

Thomas Schwabach

 

16-10-2012 - Neues Popup mit Informationen zu den ersten Restaurierungsarbeiten an den Festungswerken 1901-1908
In den Jahren 1901-1908 fanden die ersten systematischen Restaurierungs- und Wiederherstellungsarbeiten an den Zonser Festungswerken statt. Der Zonser Bürgermeister Claus Kohl verfasste darüber 1908 einen ausführlichen Bericht. In einem neuen Popup wird dieser Bericht auszugsweise wiedergegeben, ergänzt um ein paar aufschlussreiche Abbildungen.

Thomas Schwabach

 

10-09-2012 - Ortsfamilienbuch Zons
Immer mal wieder wurde in letzter Zeit bei mir nachgefragt, wie es um das Erscheinen des Ortsfamilienbuchs Zons, das von Herrn Werner Lisken aus Düsseldorf erstellt wurde/wird, steht. Der Druck war ursprünglich für 2011 beabsichtigt (siehe unten, 28.07.2010). Nun höre ich, dass die letzten aufwändigen Arbeiten durchgeführt werden und das Erscheinen fest für 2013 geplant ist. Es besteht also Hoffnung, dass das wichtigste Buch zur Zonser Geschichte seit der Dissertation von Aenne Hansmann (1973) bald tatsächlich erscheint. Es soll etwa 1.000 Seiten umfassen.

Thomas Schwabach

 

08-05-2012 - Aktuelle Fotos von Rochus und Odilia ergänzt
Ich danke Herrn Friedrich Weber, dass er zwei aktuelle Fotos der Rochus- und der Odilia-Figur in der katholischen Zonser Pfarrkirche zugeschickt hat (siehe unten, 25.01.2012). Diese habe ich im Popup zur Kirche ergänzt.

Thomas Schwabach

 

17-04-2012 - Fotos aus dem neu entdeckten Zons-Aufsatz
Wie geschrieben (14.04.2012), enthält der Aufsatz von Otto Schell aus dem Jahr 1903 einige interessante Zons-Fotos, die ich hier nicht vorenthalten möchte (Fotograf war Dr. Antopé aus Elberfeld):

Am Fähranleger auf der anderen Rheinseite (Urdenbach); im Hintergrund ist Zons
mit dem Rheinturm und der Pfarrkirche St. Martinus zu sehen.

Das Ehepaar Korbflechter Caspar Wannhoff (gebürtig aus Baumberg) und Gertrud geborene Reusrath
vor ihrem Wohnhaus unter den Wehrgangbögen an der Zonser Mühle. Das 1863 von Gertrud's Vater,
dem Korbflechter Heinrich Reusrath, erbaute Haus ist angeblich
nach dem schweren Rheinhochwasser 1920 abgerissen worden.

Dies ist eine sehr seltene Aufnahme der Mauerstraße mit Blick zum Rheinturm.
Auf der rechten Seite fehlt noch die Bebauung, so dass man bis zur Rheinstraße sehen kann.

Am Rheinufer bei Zons.

Das südliche der beiden Wachttürmchen ("Pfefferbüchsen") an der Rheinstraße.
Wenige Jahre später wurde das Gebäude mit der Treppe instand gesetzt.

Blick von der Rheinstraße zum Rheintor.
Im Vordergrund ist eine Vinzenzschwester in ihrer typischen Ordenstracht zu sehen.

Thomas Schwabach

 

14-04-2012 - "Neuer" Zons-Aufsatz
Zufällig stieß ich bei Ebay auf einen Aufsatz zu Zons, der bislang unbekannt war. Das Heft konnte ich ersteigern:

Schell, Otto: Zons am Niederrhein, in: Wandern und Reisen, 1. Jg. (1903), H. 8, S. 241-244.

Der Aufsatz ist vor allem durch seine unbekannten Abbildungen der Zeit der Jahrhundertwende interessant. In Kürze folgen hier ein paar Scans.

Thomas Schwabach

 

25-01-2012 - Korrektur einer peinlichen Verwechslung in der Pfarrkirche St. Martinus
Inzwischen haben die beiden Altarfiguren Rochus und Odilia in der Zonser Pfarrkirche ihre korrekten Attribute: Rochus den Stab und Odilia den Äbtissinnen-Stab. In der Vergangenheit war es offenbar beim Wiederaufstellen der beiden Figuren zur Verwechslung der Stäbe gekommen. Ich danke Herrn Friedrich Weber für diesen Hinweis, den ich auch in das Popup zur Kirche eingefügt habe. Vielleicht schickt mir ja jemand jeweils ein aktuelles Foto beider Figuren für das Popup!?

Thomas Schwabach

 

01-01-2012 - Neujahrsgruß und Ergänzung der Zons-Literaturliste
Auf diesem Wege schicke ich einen herzlichen Neujahrsgruß und alles Gute für 2012! Meinen weihnachtlichen Zons-Besuch konnte ich wieder dazu nutzen, mich mit der neuesten Zons-Literatur einzudecken, die ich in die Literaturliste eingefügt habe. Es handelt sich um folgende Titel:

Auler, Jost: "... streitiger jagd Limiten in dem so genandten stutgen ..." - Eine Altkarte des Amtes Zons aus dem Kölner Stadtarchiv, in: Jahrbuch für den Rhein-Kreis Neuss 2012 (2011), S. 66-75.

Auler, Jost/ Hiller, Petra: Ein Kinderschuh des 19. Jahrhunderts aus Dormagen-Stürzelberg (Rhein-Kreis Neuss), in: Franz-Josef Radmacher/ Stefan Kronsbein: Archiv und Erinnerung im Rhein-Kreis Neuss - Festschrift für Karl Emsbach (= Schriftenreihe des Kreisheimatbundes Neuss, Nr. 18), Neuss 2011, S. 65-73.

Kienle, Hermann : Die Windmühle in der Stadt Zons, o.O. 2011.

Looz-Corswarem, Clemens von: Die Fähranstalten zu Urdenbach und Zons - Ein Beitrag zur Zonser Fähre im 19. Jahrhundert, in: Franz-Josef Radmacher/ Stefan Kronsbein: Archiv und Erinnerung im Rhein-Kreis Neuss - Festschrift für Karl Emsbach (= Schriftenreihe des Kreisheimatbundes Neuss, Nr. 18), Neuss 2011, S. 179-196.

Ritzerfeld, Ulrich: Karl Freiherr Rabenhaupt von Sucha - Ein Heer- und Söldnerführer des 17. Jahrhunderts, in: Franz-Josef Radmacher/ Stefan Kronsbein: Archiv und Erinnerung im Rhein-Kreis Neuss - Festschrift für Karl Emsbach (= Schriftenreihe des Kreisheimatbundes Neuss, Nr. 18), Neuss 2011, S. 275-281.

Roehmer, Marion: Hier Zons - hier Bürgel - Zur Frage des gegenseitigen Abhängigkeitsverhältnisses der Kirchen von Zons und Bürgel im Mittelalter, in: Franz-Josef Radmacher/ Stefan Kronsbein: Archiv und Erinnerung im Rhein-Kreis Neuss - Festschrift für Karl Emsbach (= Schriftenreihe des Kreisheimatbundes Neuss, Nr. 18), Neuss 2011, S. 283-290.

Thomas Schwabach

 

06-07-2011 - Wichtiges Datum aus der Geschichte der Mühle
Hermann Kienle verdanke ich den Hinweis auf das Verkaufsdatum der Mühle von der Familie Schmitz an die Stadt Zons: Das Gebäude wurde durch Kaufvertrag vom 11.12.1940 von den Erben Schmitz für 5.500,- Reichsmark an die Stadt Zons verkauft. Das Dokument befindet sich im Archiv im Rhein-Kreis Neuss. Dies ist nun im Popup zur Mühle ergänzt.

Thomas Schwabach

 

28-03-2011 - Wächterhäuschen am Juddeturm wiederhergestellt
Bereits vor Jahren wurde der verfallene Zustand des Wächterhäuschens am Juddeturm in Zeitungsartikeln angeprangert. Seinerzeit hatte der Heimatforscher Hans Leitterstorf das Thema angestoßen. Von dem Gebäude existierten nur noch die Außenmauern. Im Vorjahr wurde der Rhein-Kreis Neuss nach Jahren strittiger Diskussionen um die richtige Dachform (warum eigentlich? Sie ließ sich doch an den noch am Juddeturm sichtbaren Überresten des ehemaligen Dachs eindeutig ablesen!?) aktiv und ließ zunächst im Sommer nach einem eingeholten Baugutachten den fehlenden Giebel hochmauern. Im Januar 2011 begannen die Zimmerarbeiten zur Montage des Dachstuhls, und vor wenigen Tagen wurden die Arbeiten an dem Gebäude abgeschlossen. Ich danke den Herren Jürgen Waldeck und Hermann Kienle für die Übersendung der Fotos.

Der Juddeturm mit den Überresten des Wächterhäuschens vom Mühlenturm aus gesehen.
[Foto: Thomas Schwabach, 04.08.2006]
Arbeiten am Dachstuhl des Wächterhäuschens.
[Foto: Jürgen Waldeck, 25.01.2011]
Das Wächterhäuschen nach Abschluss der Arbeiten.
[Foto: Hermann Kienle, 22.03.2011]

Thomas Schwabach

 

10-03-2011 - Acryl-Gemälde "Stadtgeschichten aus Zons" von Otmar Alt (2010)
Viele Künstler haben seit dem 19. Jahrhundert den Ort Zons in Gemälden festgehalten und damit zur Bekanntheit der ehemaligen Zollfeste beigetragen. Mit Otmar Alt hat nun einer der bekanntesten deutschen Gegenwartskünstler eine besonders schöne Zons-Interpretation in Acryl auf Leinwand (80 x 100 cm) mit dem Titel "Stadtgeschichten aus Zons" (2010) geschaffen. Sie passt dermaßen gut zu dieser Homepage, dass der altehrwürdige Hogenberg'sche Zons-Stich aus dem Jahr 1575 als Startbild weichen musste.

Gemälde "Stadtgeschichten aus Zons" (2010) von Otmar Alt, Acryl auf Leinwand (Privatbesitz).

Thomas Schwabach

 

25-01-2011 - Zwei neue Popups online: Restaurant "Bergischer Hof" und Restaurant Fleischhauer/Hell
Im Laufe der Zeit sollen zu allen traditionellen Gaststätten und Restaurants eigene Popups eingebaut werden. Noch längst sind nicht alle Popups erstellt. Neu hinzugekommen sind heute:

Popup Restaurant "Bergischer Hof"

und

Popup Restaurant Fleischhauer/Hell

Außerdem habe ich beim Popup zum Gasthaus "Zur Rheinfähre" ein paar historische Aufnahmen mit Erläuterungen ergänzt:

Popup Gasthaus "Zur Rheinfähre"

Thomas Schwabach

 

04-01-2011 - Zwei neue Popups online: Denkmal Gartenpavillon und Familie Kolvenbach (Grabdenkmal)
Ich habe zwei neue wichtige Popups erstellt und eingebaut:

Popup zum barocken Gartenpavillon am Herrenweg (Denkmal)

Popup zur Familie Kolvenbach (Grabdenkmal auf dem alten Zonser Friedhof)

Thomas Schwabach

 

24-12-2010 - Mein Weihnachtsgeschenk an alle Zons-Geschichte-Interessierten: Neuer Rundgang ist online!
Früher als geplant ist der neue Virtuelle Rundgang nach der Erstellung seit Mai 2010 seit heute online. Auch ist ein neues Popup zum Saarwerden-Denkmal vor dem Rheintor verknüpft.

Thomas Schwabach

 

23-12-2010 - Weihnachtsgrüße aus dem verschneiten Zons
Heute sende ich Weihnachtsgrüße aus dem verschneiten Zons. - Wie offensichtlich in ganz Deutschland, liegt in Zons Schnee, und es schneit auch gegenwärtig fleißig weiter. So schön der Schnee auch für die Weihnachtsstimmung ist - für den Virtuellen Rundgang, der im Januar online gehen soll (siehe unten, 21.11.2010), ist er eine kleine Katastrophe. Das bedeutet nämlich, dass ich die noch fehlenden Aufnahmen im Schnee machen muss(te), denn die nächste Gelegenheit eines Besuchs ergibt sich möglicherweise erst in einem Jahr.

Blick zum Rheintor im Schnee am 19.12.2010

Glücklicherweise hatte ich die Gelegenheit, auch in der Pfarrkirche St. Martinus, die für gewöhnlich verschlossen ist, eine Reihe ergänzender Aufnahmen zu machen. Diese Aufnahmen habe ich in das Popup zur Kirche eingefügt. Mir sind Zweifel zu Ohren gekommen (herzlichen Dank an Maria Schoppmeyer aus Zons für die Übermittlung!), bei dem ursprünglichen Altarbild "St. Sebastianus" handele es sich in Wirklichkeit um die Kreuzigung Jesu. Zu sehen ist jedoch eindeutig ein Baum, nicht ein Kreuz, an dem Sebastianus festgebunden ist, und zum anderen wird er von Pfeilen getroffen, entsprechend der Martyriums-Überlieferung. Ich habe daher auch dieses Gemälde mit Erläuterungen eingefügt. Richtig ist jedoch der Hinweis auf die vertauschten Stäbe der beiden Seitenaltar-Figuren Rochus und Odilia in der Pfarrkirche. Diesen Hinweis habe ich eingearbeitet.

Popup Pfarrkirche

Hermann Kienle verdanke ich den Hinweis auf die jüngst exakt vermessene Höhe des Juddeturms (35,95 m) und der Mühle (23,65 m). Diese Werte habe ich ergänzt.

Thomas Schwabach

 

28-11-2010 - Stadt hat entschieden: Stolperstein für Ernst Junghans wird verlegt
Im Mai 2010 war die geplante Stolperstein-Verlegung für Ernst Junghans vor dessen Zonser Wohnhaus Westerburgstraße 7 wegen Bedenken des Kreisarchivdirektors Dr. Karl Emsbach aufgrund von Schriftquellen kurzfristig abgesagt worden.

Am 3. Februar 1933, wenige Tage nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten, ist der Zonser Ernst Junghans in Dormagen angeschossen worden und am folgenden Tag im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. Die genauen Umstände seines Todes sind nicht lückenlos geklärt. Städtische Quellen, die im Kreisarchiv liegen, sind offenbar nicht deckungsgleich mit der mündlichen Überlieferung und deuten auf einen "Bandenkrieg" zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten hin, bei dem Junghans selbst zum Täter wurde. Um die Umstände seines Todes zu erhellen, sollten weitere Quellen, nämlich insbesondere Akten der Oberstaatsanwaltschaft und der Mordkommission in Düsseldorf, die im Düsseldorfer Hauptstaatsarchiv liegen, ausgewertet werden. Diese Unterlagen sind aufgrund des Ordnungs- und Erschließungszustands nur schwer zugänglich. Die Einwände konnten offenbar bis heute nicht untermauert werden. Daher hat der Betriebsausschuss des städtischen Kultur- und Sportbetriebs nun beschlossen, den Gedenkstein zu verlegen. Ein genauer Termin steht noch nicht fest.

Ernst Junghans aus Zons um 1930.
Er starb an den Folgen einer Schussverletzung am 04.02.1933.
[Fotosammlung Thomas Schwabach]

Es ist zu hoffen, dass die genauen Umstände des Todes von Ernst Junghans anhand aller hierzu vorhandenen Quellen mit der nötigen sachlichen Distanz wissenschaftlich erforscht und die Ergebnisse abschließend zusammenhängend veröffentlicht werden. Die Stadt Dormagen könnte selbst einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung des Falls leisten, indem sie eine solche Forschungsarbeit in Auftrag gibt.

NGZ-Artikel zur Absage der Stolperstein-Verlegung vom 17.05.2010
NGZ-Artikel vom 27.11.2010 zum Beschluss der Stadt Dormagen

Thomas Schwabach

 

21-11-2010 - Neuer Virtueller Rundgang im Januar online!
Der neue Virtuelle Rundgang kann im Januar 2011 planmäßig online gehen. Der Bearbeitungsaufwand war und ist genauso groß wie befürchtet (siehe unten, 19.07.2010). Der bisherige Rundgang hat insgesamt 279 Wegstationen, der neue wird um die 600 Wegstationen umfassen. Sämtliche Fotos habe ich in der Zwischenzeit bearbeitet und eingefügt. Daran anschließend habe ich die ca. 2.000 (gefühlte 10.000) Verknüpfungen nach und nach definiert sowie die 600 Lagepläne erstellt und eingefügt, schließlich auch sämtliche historische Erläuterungen und Popup-Verknüpfungen in den neuen Rundgang kopiert. Bei meinem nächsten Zons-Besuch um die Weihnachtsfeiertage herum werde ich ein paar noch fehlende Fotos aufnehmen und einfügen. Im Januar wird dann der alte Rundgang entfernt und der neue online gestellt.

An der Navigation im neuen Rundgang wird sich nichts Wesentliches ändern. Die Stationen sind enger gesetzt, und es wird fast überall möglich sein, sowohl in die eine als auch in die andere Richtung zu schauen. Eine wichtige Änderung gibt es im Lageplan: Anstelle von Blickrichtungspfeilen werden hier die Stationen neu durch rote Punkte wiedergegeben.

Eine Wegstation des neuen Virtuellen Rundgangs (ab Januar 2011).

Mit der Onlinestellung soll auch ein Popup mit ausführlichen Informationen zum Saarwerden-Denkmal eingestellt werden.

Thomas Schwabach

 

13-09-2010 - Kreismuseum zeigt Ausstellung über das Saarwerden-Denkmal von Gerresheim
Das Kreismuseum in Zons zeigt derzeit in einer kleinen Ausstellung Exponate zur Entstehung der Skulptur für den Stadtgründer Friedrich von Saarwerden. In der Ausstellung mit dem Titel "Annäherungen" wird nachvollziehbar gemacht, wie sich der Düsseldorfer Künstler Bert Gerresheim der historischen Person Friedrich von Saarwerden angenähert und welche Produktionsschritte das Denkmal durchlaufen hat. Zu der Ausstellung, die bis zum 24.10.2010 zu sehen ist, ist ein kleiner Flyer mit Ausführungen zu Künstler und Werk erschienen.

Das im April 2010 errichtete Saarwerden-Denkmal vor dem Rheintor.
[Foto: Thomas Schwabach].

Ein WZ-Artikel berichtet über die Ausstellung.

Thomas Schwabach

 

18-08-2010 - RP-Artikel über das Verlies im Zonser Juddeturm
In der Reihe "Sommertour: Geheimnisvolle Orte" berichtet die Rheinische Post heute über das Verlies im Zonser Juddeturm. Hermann Kienle, der als Nachtwächter verkleidet regelmäßig historische Führungen durch Zons macht, hat hierzu einige Anekdoten beigetragen.

Blick in das Verlies des Juddeturms.
[Foto: Thomas Schwabach, 10.11.2003].

In dem Artikel wird auch angedeutet, dass der modrige Grund des Verlieses interessante Erkenntnisse zur Vergangenheit des Juddeturms liefern kann. Warum das Rheinische Amt für Bodendenkmalpflege hier noch keine Untersuchung durchgeführt hat, ist schleierhaft. Vielleicht konzentriert man sich aus Kostengründen eher auf Notgrabungen. Möglicherweise ließen sich durch eine archäologische Untersuchung auch interessante Kenntnisse zur frühneuzeitlichen Strafrechtspflege gewinnen. Mir wurde von Keramik- und Knochenfunden aus dem Loch berichtet.

Thomas Schwabach

 

17-08-2010 - "Tag des offenen Denkmals" am 12.09.2010
Der diesjährige "Tag des offenen Denkmals" findet am 12. September unter dem Motto "Kultur in Bewegung – Reisen, Handel und Verkehr" statt. In der Zonser Mühle wird an diesem Tag ein kleines Mühlenmuseum im ehemaligen Sacklager neueröffnet. Für Interessierte sind an dem Tag in Zons auch Pfarrkirche, Rheintorkapelle, Landesburg Friedestrom mit Torturm, Wehrgang und Juddeturm und das Kreismuseum geöffnet, wozu auch kostenlose Führungen angeboten werden. Ein Programmpunkt behandelt Zons als Station der Jakobspilger. Die Stadt Dormagen informierte auf ihrer Homepage.

Programm

Flyer

Thomas Schwabach

 

16-08-2010 - Fotos der archäologischen Befunde vor dem Kreismuseum
Am Wochenende bekam ich neue Fotos der archäologischen Befunde vor dem Kreismuseum. Diese hat mir dankenswerterweise Hermann Kienle zur Verfügung gestellt:

Archäologischer Befund auf dem Vorplatz des Kreismuseums, unmittelbar neben dem Tor zum Museumshof.
[Foto: Hermann Kienle, 01.07.2010].

Der Befund in einer anderen Ansicht: Deutlich sind eine Treppe und mehrere Lichtnischen im Mauerwerk
zu erkennen. Auf das teilweise sehr hohe Alter des Mauerwerks deuten u.a. die vermauerten Basaltblöcke hin.
Der Bau dürfte demnach in die Zeit des Baus der Burganlage (ausgehendes Mittelalter) datieren.
Die Treppe aus Feldbrandsteinen dürfte in das 19. Jahrhundert datieren.
[Foto: Hermann Kienle, 05.07.2010].

Der Befund in einer anderen Ansicht.
[Foto: Hermann Kienle, 08.07.2010].

Der auf dem Vorplatz freigelegte Gewölbekeller (siehe Einträge zum 20.07. und 12.08.)
wurde zwischenzeitlich durch eine Mauer unterfangen und eine seitliche Mauer geschützt
und soll so als Bodendenkmal dauerhaft erhalten bleiben.
[Foto: Hermann Kienle, 09.08.2010].

Thomas Schwabach

 

12-08-2010 - Entdeckter Gewölbekeller vor dem Kreismuseum wurde bereits 1972 aufgedeckt
Der Direktor des Archivs im Rhein-Kreis Neuss, Dr. Karl Emsbach, schreibt mir heute per E-Mail, dass der vor einigen Wochen im Zuge der Umbaumaßnahmen vor dem Kreismuseum aufgedeckte Gewölbekeller (siehe Eintrag zum 20.07.) bereits im März 1972 bei der Neugestaltung des Museumsvorplatzes entdeckt und wieder zugeschüttet worden ist. Der Befund sei damals als "nicht bedeutend" eingestuft worden. In der Neuß-Grevenbroicher Zeitung (NGZ) vom 23.03.1972 wurde darüber mit Bild berichtet. - Ob die heutigen Archäologen die Befunde als bedeutender einstufen und auch neue Erkenntnisse gewinnen können, auch hinsichtlich der weiteren Baubefunde, bleibt abzuwarten. Hermann Kienle hat einige Fotos gemacht, die er mir zur Verfügung stellen will. Einen Teil davon werde ich hier präsentieren.

Thomas Schwabach

 

08-08-2010 - Neugestaltung des Kreiskulturzentrum-Areals
Derzeit wird das Zonser Burgareal im Rahmen des NRW-Strukturprogramms "Regionale 2010" umfassend saniert und neu gestaltet. Über die Arbeiten, die im November des Jahres abgeschlossen werden sollen, berichtet ein NGZ-Artikel vom 30.07. und ein center.tv-Filmbeitrag vom 02.08. Es ist noch unklar, ob der Zutritt zum Areal zukünftig nur noch gegen Eintritt möglich sein wird. So erfreulich die Arbeiten sind, wäre dies allerdings kein glücklicher Zug. Die neuen Rundgang-Fotos, die ich im Areal im Mai gemacht habe (siehe Eintrag zum 19.07.2010 unten), sind damit bereits wieder überholt. Ich hoffe, das Areal im Frühjahr 2011, also nach der Wiedereröffnung, für den Virtuellen Rundgang nochmals fotografieren zu können.

Thomas Schwabach

 

28-07-2010 - Veröffentlichung Ortsfamilienbuch Zons
Etwas Erfreuliches gibt es aus Düsseldorf zu vermelden: Der Düsseldorfer Werner Lisken sitzt an den abschließenden Arbeiten zur Erstellung eines Ortsfamilienbuches Zons, das in der Schriftenreihe der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde e.V. 2011 erscheinen soll. Herr Lisken hat für das umfangreiche Werk in mehreren Jahren Fleißarbeit nicht nur die Zonser Kirchenbücher und Zivilstandsregister ausgewertet, sondern ergänzend auch weitere wichtige Quellen wie Bevölkerungslisten aus dem 17. bis zum beginnenden 19. Jahrhundert, historische Grabsteine, Totenzettel usw. herangezogen. Das Werk, das die Einwohnerschaft von Zons und Stürzelberg vom 17. bis zum 19. Jahrhundert mit den wesentlichen Lebensdaten (Geburt bzw. Taufe, Paten, Eheschließung, Tod bzw. Beerdigung, ggf. Beruf) im Familienzusammenhang alphabetisch geordnet präsentiert, wird nicht nur für Familienforscher von großer Bedeutung sein, sondern auch als Nachschlagewerk für die Ortsgeschichtsforschung.

Herr Lisken ist ein engagierter Familiengeschichtsforscher mit Zonser Vorfahren - seine Urgroßeltern väterlicherseits namens Mohr stammten aus Zons -, der auch Mitglied des Dormagener Geschichtsvereins ist.

Selbstverständlich werde ich hier darüber berichten, sobald das Buch erschienen ist.

Thomas Schwabach

 

21-07-2010 - Filmaufnahmen für erfolgreiche britische Serie in Zons 1983
Herrn Owen Pearce aus Großbritannien verdanke ich den Hinweis auf Zons-Aufnahmen in einer in seinem Heimatland sehr populären britischen Serie, die mit bekannten britischen Schauspielern teilweise in Deutschland, hauptsächlich in der Hamburger Gegend, gedreht wurde: "Auf Wiedersehen, Pet": In Folge 8 ("The Fugitive") der ersten Staffel sind in der Zeit des Zonser Schützenfestes (Juli) 1983 verschiedene Szenen in Zons gedreht worden. Herr Pearce, ein großer Fan der Serie, hat den Drehort Zons mühsam mittels Googlemaps ermittelt und mir schließlich über das Kontaktformular geschrieben. Ich habe mir den Film besorgt und folgende Aufnahmen in Zons festgestellt:

1.) 14:54-15:08: Rheinstraße, Blick zum Rheintor, Auto fährt durchs Rheintor.
2.) 15:09-15:44: Haus Rheinstraße 20 (Familie Brans), Schauspieler kommen dort an und gehen ins Haus (das ein Gasthaus darstellen soll)
3.) 17:37-17:54: Blick durch die Pforte am Kreiskulturzentrum (Kreismuseum), Rheinstraße, in die Stadt, Schwenk auf den Pfad um die Stadtmauer
4.) 18:41-19:14: Hinter dem Kreismuseum, Blick zum Juddeturm

Auf der Insel sehr bekannte Schauspieler wie Jimmy Nail, Pat Roach, Kevin Whately, Tim Healy, Christopher Fairbank, Ray Winstone und andere besuchten Zons für die Dreharbeiten. Eine Fanseite der Serie zeigt auf einem Foto (Mitte oben) drei der Schauspieler auf der Zonser Schlossstraße vor dem "Auf Wiedersehen"-Transparent, das immer zum Schützenfest angebracht wird.

Herr Pearce regt an, dass man bei Zons-Stadtführungen für Leute aus Großbritannien auf die Folge und den Drehort hinweisen könne. - Für eine spezielle "Auf Wiedersehen, Pet"-Stadtführung wird es wohl nicht reichen, aber erwähnenswert ist es allemal.

Thomas Schwabach

 

20-07-2010 - Stadt Dormagen mit Denkmalliste online - Archäologische Entdeckungen vor dem Kreismuseum
Die Homepage der Stadt Dormagen bietet mittlerweile auch eine Auflistung und Beschreibung (mit Bild) der Dormagener Denkmäler, also auch der Zonser. Die Zonser Denkmäler finden Sie mit diesem Link. Ich danke dem Dormagener Denkmalschutzbeauftragten Jürgen Waldeck, der den Auftritt zusammen mit der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt entwickelt hat, für den Hinweis. Für die Seite wurde auch auf die Infos von www.zons-geschichte.de zurückgegriffen. Dankenswerterweise wurde hier auch auf diese Seite verlinkt.

Herr Waldeck berichtet, dass bei den Bodenarbeiten vor dem Kreismuseum nicht nur ein alter Gewölbekeller entdeckt wurde, sondern an der Ecke zum Hofeingang noch Mauerreste zum Vorschein kamen, die von den vor Ort tätigen Archäologen in die Zeit des Baus der Burganlage datiert werden. Man kann gespannt sein, was die Archäologen herausfinden. Ich informiere an dieser Stelle, sobald ich Neues erfahre.

Der Vorplatz des Kreismuseums unmittelbar nach der Freilegung des Gewölbekellers
[Foto: Jürgen Waldeck, 08.06.2010].

Und es gibt noch eine Neuigkeit: Die PDFs der Adress- und Telefonbücher zu Zons sind jetzt online!

Thomas Schwabach

 

19-07-2010 - Homepage- und Zons-Neuigkeiten
Diese Homepage hat bereits eine längere Historie, die bis ins Jahr 2001 zurückreicht. 2005 bekam die Homepage dank der ehrenamtlichen Mithilfe durch Ulrich Stotzdem aus Dormagen das heutige Erscheinungsbild. Ihm danke ich an dieser Stelle sehr herzlich dafür!

Die Nutzerstatistik zeigt nicht nur, dass die Homepage von immer mehr Nutzern besucht wird; sie wird offenbar auch von ein und denselben Nutzern regelmäßig oder zumindest öfters besucht. Was von daher der Homepage bislang fehlte, waren Hinweise auf Neuerungen und Veränderungen. Auch die historische, archäologische oder denkmalpflegerische Forschung stehen in Zons nicht still: So wurde beispielsweise vor wenigen Wochen vor dem Kreismuseum ein alter Gewölbekeller entdeckt, der interessante Rückschlüsse auf die ehemalige Bausituation zulässt. Außerdem wurde im April auf dem Rheintorvorplatz das "Saarwerden-Denkmal" aufgestellt und feierlich eingeweiht. Wenn ich auch schon lange nicht mehr vor Ort wohne, erhalte ich aus Zons immer wieder aktuelle Hinweise - ein herzlicher Dank an dieser Stelle nicht nur an meine Eltern, sondern auch an Hermann Kienle und Jürgen Waldeck! Zukünftig will ich über solche Neuigkeiten an dieser Stelle berichten.

Zugegebenermaßen hat sich in der letzten Zeit nicht mehr sehr viel an der Homepage getan. Die jeweils einstündige, landschaftlich sehr reizvolle Bahnfahrt zwischen meinem Wohnort Kreuzlingen ("erste Stadt der Schweiz") und meinem Arbeitsort St.Gallen, vorbei am Bodensee und an zahlreichen Obstbäumen (weshalb man die Gegend auch als "Moschtindien" bezeichnet), bietet mir nun genug Zeit und Ruhe, mit Laptop bewaffnet den Ausbau der Homepage weiter voranzubringen. Das Ziel, sämtliche mir vorliegende Publikationen und Quellen einzuarbeiten, ist damit realistischer geworden.

Was hat sich die letzten Wochen und Monate getan? Die Navigationsstruktur wurde um zwei wichtige Punkte ausgebaut: zum einen der hier aufgerufene "Aktuelles", zum anderen "Adress- und Telefonbücher" unter "Für Lokalgeschichtesforscher: Übersichten und Hilfsmittel" - "Genealogie/Sozialgeschichte". Es werden in Kürze Auszüge aus Adress- und Telefonbüchern zum Ort Zons aus dem 19. und beginnenden 20. Jahrhundert im PDF-Format online gestellt. Sie sind eine sehr wichtige Quelle, auf die auch ich regelmäßig zurückgreife.

An zwei Tagen, am 26. und 27. Mai 2010 habe ich einen Besuch in Zons dazu genutzt, die Fotos für den Virtuellen Rundgang komplett neu aufzunehmen - diesmal allerdings professioneller mit einheitlicher Einstellung (Weitwinkel) und in regelmäßigeren Abständen. Es mag für Beobachter merkwürdig ausgesehen haben, wie ich alle 10-12 Schritte ein Foto in die eine und die andere Richtung gemacht habe, wieder 10 Schritte weiter gegangen bin usw. Die Einarbeitung dieser neuen Fotos (insgesamt knapp über 600 Aufnahmen) in einen völlig neuen Rundgang, deren Verknüpfung und die Übertragung der bisherigen Erläuterungen in den neuen Rundgang ist "das" große Projekt der nächsten Monate, mit dessen Abschluss sicher nicht vor Jahresende zu rechnen ist. Aber die bisherigen Fotos aus den Jahren 2001 bis etwa 2008 sind aufgrund vieler Veränderungen im Ortsbild nicht mehr zeitgemäß, und durch die einheitlichere Struktur wird es dann zukünftig einfacher, einzelne Wegstrecken oder Stationen zu aktualisieren.

Ich danke herzlich für das Feedback, das ich durch persönliche Gespräche oder über das Kontaktformular online regelmäßig erhalte! Fortsetzung folgt!

Thomas Schwabach