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	<title>Schwieren-Chroniken - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in ZonsWiki</subtitle>
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		<title>Zadmin am 18. Mai 2026 um 16:26 Uhr</title>
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		<updated>2026-05-18T16:26:39Z</updated>

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Im Juni 1880 erschien unter dem Titel &amp;quot;Aus dem Tagebuche eines Küsters in Zons&amp;quot; ein erster Teilauszug in der zweiwöchentlich erschienenen Zeitschrift &amp;quot;Heimathskunde – Zeitschrift für niederrheinische Geschichte und Alterthumskunde&amp;quot;, die von Lentzen und dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Uerdingen Uerdinger] Heinrich Faust herausgegeben wurde. In den einleitenden Bemerkungen weist der Antiquar darauf hin, dass die Aufzeichnungen &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Manches enthalten, was für die ganze Gegend von Interesse ist, dieselben auch auf Zuverlässigkeit Anspruch machen dürfen, indem die Schreiber dieser Notizen ja die Augenzeugen der Ereignisse waren.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Mit einem weiteren Teilauszug im folgenden Heft fand diese erste Edition von Einträgen, die den Zeitraum 1733–1738 umfasste, bereits ihren Abschluss.&amp;lt;ref&amp;gt;Heimathskunde – Zeitschrift für niederrheinische Geschichte und Alterthumskunde, Nrs. 17–18 (1880).&amp;lt;/ref&amp;gt; Offenbar bereitete Lentzen daraufhin die umfassendere Edition (1733–1796) vor, die er im Januar 1881 im Düsseldorfer Sonntagsblatt, einer Beilage zum Düsseldorfer Volksblatt, startete und im Juli desselben Jahres abschloss.&amp;lt;ref&amp;gt;Düsseldorfer Sonntagsblatt, Nrs. 4–5, 7–8, 10, 12, 15, 17, 19–21, 26 (1881). Ein stark poröses und zerfallenes Exemplar der letzten Nummer liegt in der Akte mit den Schwieren-Autografen.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1885 bis 1887 schließlich erfolgte durch ihn die dritte Edition von Teilauszügen (1733–1752) in der von ihm und Faust in zwangloser Folge herausgegebenen Zeitschrift &amp;quot;Der Niederrhein. Zeitschrift für niederrheinische Geschichte und Alterthumskunde&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Niederrhein. Zeitschrift für niederrheinische Geschichte und Alterthumskunde, Nrs. 22, 24–35, 38–40 (1885), 41–42, 44 (1886), 46 (1887). Mit Nr. 46 wurde das Erscheinen der Zeitschrift und damit auch der Editionsreihe abrupt abgebrochen; die unter dem letzten Teilauszug angekündigte Fortsetzung kam nicht mehr zustande.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;1880 oder früher übergab Guntrum das ältere der beiden Schwieren-Autografen dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Fischeln Krefeld-Fischelner] Antiquar und Verleger Johann Peter Lentzen (1829–1891) leihweise zur Benutzung, damit dieser Auszüge daraus edieren konnte. Vermutlich hat der Düsseldorfer den Händler auf diese bedeutende Quelle aufmerksam gemacht. Im Juni 1880 erschien unter dem Titel &amp;quot;Aus dem Tagebuche eines Küsters in Zons&amp;quot; ein erster Teilauszug in der zweiwöchentlich erschienenen Zeitschrift &amp;quot;Heimathskunde – Zeitschrift für niederrheinische Geschichte und Alterthumskunde&amp;quot;, die von Lentzen und dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Uerdingen Uerdinger] Heinrich Faust herausgegeben wurde. 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		<title>Zadmin am 18. Mai 2026 um 16:24 Uhr</title>
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		<author><name>Zadmin</name></author>
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		<title>Zadmin am 14. Mai 2026 um 14:34 Uhr</title>
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		<author><name>Zadmin</name></author>
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		<title>Zadmin am 5. November 2025 um 11:33 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-05T11:33:36Z</updated>

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Eine zweite, in die Heftnaht außen genähte Pappe erstreckt sich über die gesamte Manuskriptrückseite und hat zahlreiche Schmutzflecke (Feuchtigkeits- und Tintenflecke). Auf der inneren Umschlagpappe ist eine bereits vor dem Einbinden vorhanden gewesene, wenige Zentimeter hohe Darstellung in roter Farbe zu sehen: &quot;Mc+&quot;, mit Krone über dem Kreuz. Die untere Zeile ist offenbar Teil einer Jahresangabe in römischen Ziffern. Auf der hinteren, größeren Pappe finden sich außer dem von Schwieren aufgeschriebenen Spruch&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;lt;1188&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; noch eine senkrecht dazu und darunter verlaufende Notiz, die somit offenbar ebenfalls bereits vor dem Einbinden vorhanden gewesen sein muss: &#039;&#039;&quot;Wir Vrau Besehesche Hitorff Caton [?] 2 ¾ [...]&amp;lt;ref&amp;gt;Unklares Mengen- oder Gewichtskürzel.&amp;lt;/ref&amp;gt; 16 Pfund&quot;&#039;&#039;. Bei dieser Notiz, die von der Frau oder Witwe des Zonser Zollbesehers [[Jacob von Hittorff]] (1692–1700)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. A. Hansmann, Geschichte Zons (1973), S. 324.&amp;lt;/ref&amp;gt; gemacht worden ist, handelt es sich wahrscheinlich um eine Waren- oder Lieferangabe für eine größere Menge Baumwolle (Karttun). Die Besehersfrau ist demnach die Händlerin oder Verkäuferin gewesen. Schließlich ist auf der Pappe noch im unteren Bereich der Namenszug &quot;Schwartz D&quot; (eine Unterschrift?) zu lesen, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ohne dass hierzu Näheres bekannt ist&lt;/del&gt;. Das sehr dicht beschriebene &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;und nicht betitelte &lt;/del&gt;Manuskript wurde im Januar 1750 begonnen und im Januar 1823 geschlossen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das zweite Manuskript hat das Format 21 x 33 cm und besteht aus einer Lage von ursprünglich 48 Blättern, wovon jedoch im hinteren Teil nur noch 17 Blätter vorhanden sind; herausgetrennt wurde ein Blatt zwischen den Seiten 31v und 32r, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;und &lt;/ins&gt;von Blatt 41 ist der untere Teil abgeschnitten, die sechs folgenden Blätter wurden herausgetrennt bzw. -gerissen. Wie das erste Manuskript ist auch dieses nachträglich mit Bleistift jeweils auf der Vorderseite rechts oben paginiert worden. Von dem Pappumschlag ist vorne nur noch etwa ein Drittel vorhanden, der Rest ist abgerissen und nicht mehr vorhanden. Auch im hinteren Teil ist diese Pappe kaum noch erhalten; sie geht nur noch knapp über den Heftrücken. Eine zweite, in die Heftnaht außen genähte Pappe erstreckt sich über die gesamte Manuskriptrückseite und hat zahlreiche Schmutzflecke (Feuchtigkeits- und Tintenflecke). Auf der inneren Umschlagpappe ist eine bereits vor dem Einbinden vorhanden gewesene, wenige Zentimeter hohe Darstellung in roter Farbe zu sehen: &quot;Mc+&quot;, mit Krone über dem Kreuz. Die untere Zeile ist offenbar Teil einer Jahresangabe in römischen Ziffern. Auf der hinteren, größeren Pappe finden sich außer dem von Schwieren aufgeschriebenen Spruch&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;lt;1188&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; noch eine senkrecht dazu und darunter verlaufende Notiz, die somit offenbar ebenfalls bereits vor dem Einbinden vorhanden gewesen sein muss: &#039;&#039;&quot;Wir Vrau Besehesche Hitorff Caton [?] 2 ¾ [...]&amp;lt;ref&amp;gt;Unklares Mengen- oder Gewichtskürzel.&amp;lt;/ref&amp;gt; 16 Pfund&quot;&#039;&#039;. Bei dieser Notiz, die von der Frau oder Witwe des Zonser Zollbesehers [[Jacob von Hittorff]] (1692–1700)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. A. Hansmann, Geschichte Zons (1973), S. 324.&amp;lt;/ref&amp;gt; gemacht worden ist, handelt es sich wahrscheinlich um eine Waren- oder Lieferangabe für eine größere Menge Baumwolle (Karttun). Die Besehersfrau ist demnach die Händlerin oder Verkäuferin gewesen. Schließlich ist auf der Pappe noch im unteren Bereich der Namenszug &quot;Schwartz D&quot; (eine Unterschrift?) zu lesen, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;mit unklarer Bedeutung&lt;/ins&gt;. Das sehr dicht beschriebene Manuskript &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ohne Titel &lt;/ins&gt;wurde im Januar 1750 begonnen und im Januar 1823 geschlossen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Im Jahr darauf heiratete Johannes Peter Schwieren Maria Elisabeth Cremers aus [https://de.wikipedia.org/wiki/Nievenheim Nievenheim], welcher Ehe sechs Kinder entstammten. Von den insgesamt sieben Kindern erreichten sechs das Erwachsenenalter. Der jüngste Sohn [[Johannes Hermann Schwieren]], geboren 1753, übernahm nach dem Tod des Vaters (30. Oktober 1775) den [[Küster]]dienst an [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|St. Martinus]] und blieb in diesem Amt, bis er am 9. Februar 1826 starb.&amp;lt;ref&amp;gt;AiRKN, Sterbeurkunde Zons Nr. 5/1826.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hat zweimal geheiratet, zuerst 1777 Maria Sybille Schnee aus der Pfarre Zons, die 1791 starb, und 1791 Maria Clara Maltzkorn, ebenfalls aus der Pfarre Zons, gestorben 1811.&amp;lt;ref&amp;gt;T. Schwabach, Aus der Chronik (1992), S. 52f., S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt; Johannes Hermann führte die von seinem Vater 1733 begonnenen Aufzeichnungen in den beiden Autografen fort. Bereits der Großvater [[Peter Schwieren]] hatte Aufzeichnungen gemacht, in denen er wichtige Familienereignisse festhielt; ein Hinweis darauf, dass das Verfassen derartiger Texte eine längere Familientradition hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Aufzeichnungen Peter Schwierens mit der Überschrift &#039;&#039;&quot;Nahmen deren, welche aus meiner Verwandtschaft gestorben, geheyrahtet und in den geistlichen Stand sich begeben haben&quot; im Küsterbuch, Pfarrarchiv St. Martinus Zons, Nr. 302, p. 1-2, p. 272. Hier schreibt Schwieren z.B.: &#039;&#039;&quot;Anno 1696, den 10ten Junii hab ich erstmall als Offerman auff den heiligen Pfingstag mein Ambt angetretten und die Meeß gesungen.&quot;&#039;&#039; &#039;&#039;&quot;Anno 1697, den 13. Januarii bin ich, Petrus Schwieren, mitt meiner Hausfrau Margaretha Schwieden in den heiligen Ehestand eingetretten.&quot;&#039;&#039; Bei der Restaurierung des Bandes durch das Landessippenamt 1944 wurden die Blattfragmente leider in der falschen Reihenfolge eingebunden.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie des [[Johannes Peter Schwieren]] bewohnte ein Haus bzw. einen Hof an der Feldstraße, der heutigen Schloßstraße, direkt am Kirchplatz. Hier wohnte auch noch später der Sohn [[Johannes Hermann Schwieren]] mit Familie.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe PfAZ, 884, fol. 74v (zum Jahr 1759) und LAV_NRW_R, Kataster B 532-534 (zum Jahr 1821).&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort stehen heute die Häuser Schloßstraße 30-32.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Johannes Peter Schwieren]], Rufname&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;: &lt;/ins&gt;Peter, hatte insgesamt sieben Geschwister, von denen zwei bereits im Kleinkindalter verstarben. Der Vater [[Peter Schwieren]] war von 1696 bis zu seinem Tod 1729 Küster an der [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|katholischen Pfarrkirche St. Martinus Zons]]. Noch 1729 wurde der 25-jährige Johannes Peter neuer Zonser Küster. 1738 heiratete er Christina Daners aus der [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Lambertus_(Bedburg) Pfarre Bedburg], die bereits kurz nach der Geburt des ersten Kindes 1740 verstarb. Im Jahr darauf heiratete Johannes Peter Schwieren Maria Elisabeth Cremers aus [https://de.wikipedia.org/wiki/Nievenheim Nievenheim], welcher Ehe sechs Kinder entstammten. Von den insgesamt sieben Kindern erreichten sechs das Erwachsenenalter. Der jüngste Sohn [[Johannes Hermann Schwieren]], geboren 1753, übernahm nach dem Tod des Vaters (30. Oktober 1775) den [[Küster]]dienst an [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|St. Martinus]] und blieb in diesem Amt, bis er am 9. Februar 1826 starb.&amp;lt;ref&amp;gt;AiRKN, Sterbeurkunde Zons Nr. 5/1826.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hat zweimal geheiratet, zuerst 1777 Maria Sybille Schnee aus der Pfarre Zons, die 1791 starb, und 1791 Maria Clara Maltzkorn, ebenfalls aus der Pfarre Zons, gestorben 1811.&amp;lt;ref&amp;gt;T. Schwabach, Aus der Chronik (1992), S. 52f., S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt; Johannes Hermann führte die von seinem Vater 1733 begonnenen Aufzeichnungen in den beiden Autografen fort. Bereits der Großvater [[Peter Schwieren]] hatte Aufzeichnungen gemacht, in denen er wichtige Familienereignisse festhielt; ein Hinweis darauf, dass das Verfassen derartiger Texte eine längere Familientradition hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Aufzeichnungen Peter Schwierens mit der Überschrift &#039;&#039;&quot;Nahmen deren, welche aus meiner Verwandtschaft gestorben, geheyrahtet und in den geistlichen Stand sich begeben haben&quot; im Küsterbuch, Pfarrarchiv St. Martinus Zons, Nr. 302, p. 1-2, p. 272. Hier schreibt Schwieren z.B.: &#039;&#039;&quot;Anno 1696, den 10ten Junii hab ich erstmall als Offerman auff den heiligen Pfingstag mein Ambt angetretten und die Meeß gesungen.&quot;&#039;&#039; &#039;&#039;&quot;Anno 1697, den 13. Januarii bin ich, Petrus Schwieren, mitt meiner Hausfrau Margaretha Schwieden in den heiligen Ehestand eingetretten.&quot;&#039;&#039; Bei der Restaurierung des Bandes durch das Landessippenamt 1944 wurden die Blattfragmente leider in der falschen Reihenfolge eingebunden.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie des [[Johannes Peter Schwieren]] bewohnte ein Haus bzw. einen Hof an der Feldstraße, der heutigen Schloßstraße, direkt am Kirchplatz. Hier wohnte auch noch später der Sohn [[Johannes Hermann Schwieren]] mit Familie.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe PfAZ, 884, fol. 74v (zum Jahr 1759) und LAV_NRW_R, Kataster B 532-534 (zum Jahr 1821).&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort stehen heute die Häuser Schloßstraße 30-32.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Zadmin</name></author>
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		<title>Zadmin: /* Überlieferungsgeschichte der Handschriften */</title>
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		<updated>2025-08-26T22:29:13Z</updated>

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Im Juni 1880 erschien unter dem Titel &quot;Aus dem Tagebuche eines Küsters in Zons&quot; ein erster Teilauszug in der zweiwöchentlich erschienenen Zeitschrift &quot;Heimathskunde – Zeitschrift für niederrheinische Geschichte und Alterthumskunde&quot;, die von Lentzen und dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Uerdingen Uerdinger] Heinrich Faust herausgegeben wurde. In den einleitenden Bemerkungen weist der Antiquar darauf hin, dass die Aufzeichnungen &#039;&#039;&quot;Manches enthalten, was für die ganze Gegend von Interesse ist, dieselben auch auf Zuverlässigkeit Anspruch machen dürfen, indem die Schreiber dieser Notizen ja die Augenzeugen der Ereignisse waren.&quot;&#039;&#039; Mit einem weiteren Teilauszug im folgenden Heft fand diese erste Edition von Einträgen, die den Zeitraum 1733–1738 umfasste, bereits ihren Abschluss.&amp;lt;ref&amp;gt;Heimathskunde – Zeitschrift für niederrheinische Geschichte und Alterthumskunde, Nrs. 17-18 (1880).&amp;lt;/ref&amp;gt; Offenbar bereitete Lentzen daraufhin die umfassendere Edition (1733–1796) vor, die er im Januar 1881 im Düsseldorfer Sonntagsblatt, einer Beilage zum Düsseldorfer Volksblatt, startete und im Juli desselben Jahres abschloss.&amp;lt;ref&amp;gt;Düsseldorfer Sonntagsblatt, Nrs. 4-5, 7-8, 10, 12, 15, 17, 19-21, 26 (1881). Ein stark poröses und zerfallenes Exemplar der letzten Nummer liegt in der Akte mit den Schwieren-Autografen.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1885 bis 1887 schließlich erfolgte durch ihn die dritte Edition von Teilauszügen (1733–1752) in der von ihm und Faust in zwangloser Folge herausgegebenen Zeitschrift &quot;Der Niederrhein. Zeitschrift für niederrheinische Geschichte und Alterthumskunde&quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Niederrhein. Zeitschrift für niederrheinische Geschichte und Alterthumskunde, Nrs. 22, 24-35, 38-40 (1885), 41-42, 44 (1886), 46 (1887). Mit Nr. 46 wurde das Erscheinen der Zeitschrift und damit auch der Editionsreihe abrupt abgebrochen; die unter dem letzten Teilauszug angekündigte Fortsetzung kam nicht mehr zustande.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;1880 oder früher übergab Guntrum das ältere der beiden Schwieren-Autografen dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Fischeln Krefeld-Fischelner] Antiquar und Verleger &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Johann &lt;/ins&gt;Peter Lentzen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;(1829–1891) &lt;/ins&gt;leihweise zur Benutzung, damit dieser Auszüge daraus edieren konnte. Vermutlich hat der Düsseldorfer den Händler auf diese bedeutende Quelle aufmerksam gemacht. Im Juni 1880 erschien unter dem Titel &quot;Aus dem Tagebuche eines Küsters in Zons&quot; ein erster Teilauszug in der zweiwöchentlich erschienenen Zeitschrift &quot;Heimathskunde – Zeitschrift für niederrheinische Geschichte und Alterthumskunde&quot;, die von Lentzen und dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Uerdingen Uerdinger] Heinrich Faust herausgegeben wurde. In den einleitenden Bemerkungen weist der Antiquar darauf hin, dass die Aufzeichnungen &#039;&#039;&quot;Manches enthalten, was für die ganze Gegend von Interesse ist, dieselben auch auf Zuverlässigkeit Anspruch machen dürfen, indem die Schreiber dieser Notizen ja die Augenzeugen der Ereignisse waren.&quot;&#039;&#039; Mit einem weiteren Teilauszug im folgenden Heft fand diese erste Edition von Einträgen, die den Zeitraum 1733–1738 umfasste, bereits ihren Abschluss.&amp;lt;ref&amp;gt;Heimathskunde – Zeitschrift für niederrheinische Geschichte und Alterthumskunde, Nrs. 17-18 (1880).&amp;lt;/ref&amp;gt; Offenbar bereitete Lentzen daraufhin die umfassendere Edition (1733–1796) vor, die er im Januar 1881 im Düsseldorfer Sonntagsblatt, einer Beilage zum Düsseldorfer Volksblatt, startete und im Juli desselben Jahres abschloss.&amp;lt;ref&amp;gt;Düsseldorfer Sonntagsblatt, Nrs. 4-5, 7-8, 10, 12, 15, 17, 19-21, 26 (1881). Ein stark poröses und zerfallenes Exemplar der letzten Nummer liegt in der Akte mit den Schwieren-Autografen.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1885 bis 1887 schließlich erfolgte durch ihn die dritte Edition von Teilauszügen (1733–1752) in der von ihm und Faust in zwangloser Folge herausgegebenen Zeitschrift &quot;Der Niederrhein. Zeitschrift für niederrheinische Geschichte und Alterthumskunde&quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Niederrhein. Zeitschrift für niederrheinische Geschichte und Alterthumskunde, Nrs. 22, 24-35, 38-40 (1885), 41-42, 44 (1886), 46 (1887). Mit Nr. 46 wurde das Erscheinen der Zeitschrift und damit auch der Editionsreihe abrupt abgebrochen; die unter dem letzten Teilauszug angekündigte Fortsetzung kam nicht mehr zustande.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Zadmin</name></author>
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		<title>Zadmin: /* Die Autografen */</title>
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		<updated>2025-07-14T22:06:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Die Autografen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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Als Umschlag dienen zwei etwa 1 mm starke Pappen, wobei sich eine vom rechten äußeren Rand der Manuskriptvorderseite bis zur Mitte der Rückseite erstreckt, die zweite, von außen jeweils mittig angenäht, zieht sich von der Mitte der Vorderseite bis zum linken äußeren Rand der Rückseite. Letztere ist im hinteren Teil stark abgenutzt und zerfleddert, so dass etwa ein Drittel der Pappe nicht mehr vorhanden ist, insbesondere im inneren Bereich, wo sie teilweise abgeschnitten wurde. Die Beschädigungen der Manuskriptrückseite sind vor allem auf Feuchtigkeitseinwirkungen zurückzuführen; große Rostflecke ziehen sich über die gesamte Rückseite und drücken in der linken (äußeren) Hälfte teilweise bis Blatt 42 durch. Die Schrifttinte der Blätter 42-44 ist hier in einem Bereich stark ausgewaschen und auf Blatt 44 fast unlesbar. Offenbar hat das Manuskript längere Zeit auf einem feuchten metallischen Untergrund gelegen. Der innere Pappumschlag zeigt auf der Innenseite eine in der Bindung um 145 Grad nach links gedrehte farbige Wappendarstellung, die am unteren Manuskriptrand angeschnitten ist und sich von der Umschlagvorder- bis zur Umschlagrückseite zieht. Das Wappen ist also eindeutig schon vor der Einbindung aufgemalt worden. Es zeigt eine Grafenkrone (fünf Blätter) und weist im Schild zwei rote Balken in Gold auf. Über diesem sind noch die letzten vier Buchstaben (&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;orst&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;) eines Wortes erhalten. Wahrscheinlich handelt es sich um das Wappen der Grafen von Oldenburg-Delmenh&amp;#039;&amp;#039;orst&amp;#039;&amp;#039;. Außer dem Wappen befinden sich auf der Pappinnenseite noch mehrere rote Siegelwachsflecke. Das Autograf, das auf Folio 1r betitelt ist mit: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Annotatio, was durch das Jahr geschehet und sich zugetragen hatt anno 1733 Johannes Petrus Schwieren, pro tempore Custos Zontinensis&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;lt;1184&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt;, ist durchgängig beschrieben und umfasst den Zeitraum von Juli 1733 bis Februar 1796.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Aufzeichnungen der Familie Schwieren in der Sammlung Guntrum verteilen sich auf zwei Manuskripte. Das erste im Format 17,2 x 21,2 cm besteht aus drei Lagen (Seiten 1r-20v, 21r-36v, 37r-44v) bzw. 44 Blättern, die später jeweils auf der Vorderseite rechts oben mit Bleistift foliiert wurden. Zusätzlich trägt Heft 2 eine Foliierung in blauem Buntstift jeweils auf der retro-Seite links oben, die nur für die Folioseiten 1r-12r bzw. wieder ab 34r korrekt ist, da versehentlich das Blatt 13 übersprungen wurde und dieser Irrtum erst auf Blatt 34 korrigiert worden ist. Die Bleistiftfoliierung dürfte demnach jüngeren Datums sein. Als Umschlag dienen zwei etwa 1 mm starke Pappen, wobei sich eine vom rechten äußeren Rand der Manuskriptvorderseite bis zur Mitte der Rückseite erstreckt, die zweite, von außen jeweils mittig angenäht, zieht sich von der Mitte der Vorderseite bis zum linken äußeren Rand der Rückseite. Letztere ist im hinteren Teil stark abgenutzt und zerfleddert, so dass etwa ein Drittel der Pappe nicht mehr vorhanden ist, insbesondere im inneren Bereich, wo sie teilweise abgeschnitten wurde. Die Beschädigungen der Manuskriptrückseite sind vor allem auf Feuchtigkeitseinwirkungen zurückzuführen; große Rostflecke ziehen sich über die gesamte Rückseite und drücken in der linken (äußeren) Hälfte teilweise bis Blatt 42 durch. Die Schrifttinte der Blätter 42-44 ist hier in einem Bereich stark ausgewaschen und auf Blatt 44 fast unlesbar. Offenbar hat das Manuskript längere Zeit auf einem feuchten metallischen Untergrund gelegen. Der innere Pappumschlag zeigt auf der Innenseite eine in der Bindung um 145 Grad nach links gedrehte farbige Wappendarstellung, die am unteren Manuskriptrand angeschnitten ist und sich von der Umschlagvorder- bis zur Umschlagrückseite zieht. Das Wappen ist also eindeutig schon vor der Einbindung aufgemalt worden. Es zeigt eine Grafenkrone (fünf Blätter) und weist im Schild zwei rote Balken in Gold auf. Über diesem sind noch die letzten vier Buchstaben (&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;orst&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;) eines Wortes erhalten. Wahrscheinlich handelt es sich um das Wappen der Grafen von Oldenburg-Delmenh&amp;#039;&amp;#039;orst&amp;#039;&amp;#039;. Außer dem Wappen befinden sich auf der Pappinnenseite noch mehrere rote Siegelwachsflecke. Das Autograf, das auf Folio 1r betitelt ist mit: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Annotatio, was durch das Jahr geschehet und sich zugetragen hatt anno 1733 Johannes Petrus Schwieren, pro tempore Custos Zontinensis&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;lt;1184&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt;, ist durchgängig beschrieben und umfasst den Zeitraum von Juli 1733 bis Februar 1796.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Eine zweite, in die Heftnaht außen genähte Pappe erstreckt sich über die gesamte Manuskriptrückseite und hat zahlreiche Schmutzflecke (Feuchtigkeits- und Tintenflecke). Auf der inneren Umschlagpappe ist eine bereits vor dem Einbinden vorhanden gewesene, wenige Zentimeter hohe Darstellung in roter Farbe zu sehen: &amp;quot;Mc+&amp;quot;, mit Krone über dem Kreuz. Die untere Zeile ist offenbar Teil einer Jahresangabe in römischen Ziffern. Auf der hinteren, größeren Pappe finden sich außer dem von Schwieren aufgeschriebenen Spruch&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;lt;1188&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; noch eine senkrecht dazu und darunter verlaufende Notiz, die somit offenbar ebenfalls bereits vor dem Einbinden vorhanden gewesen sein muss: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Wir Vrau Besehesche Hitorff Caton [?] 2 ¾ [...]&amp;lt;ref&amp;gt;Unklares Mengen- oder Gewichtskürzel.&amp;lt;/ref&amp;gt; 16 Pfund&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Bei dieser Notiz, die von der Frau oder Witwe des Zonser Zollbesehers [[Jacob von Hittorff]] (1692–1700)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. A. Hansmann, Geschichte Zons (1973), S. 324.&amp;lt;/ref&amp;gt; gemacht worden ist, handelt es sich wahrscheinlich um eine Waren- oder Lieferangabe für eine größere Menge Baumwolle (Karttun). Die Besehersfrau ist demnach die Händlerin oder Verkäuferin gewesen. Schließlich ist auf der Pappe noch im unteren Bereich der Namenszug &amp;quot;Schwartz D&amp;quot; (eine Unterschrift?) zu lesen, ohne dass hierzu Näheres bekannt ist. Das sehr dicht beschriebene und nicht betitelte Manuskript wurde im Januar 1750 begonnen und im Januar 1823 geschlossen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das zweite Manuskript hat das Format 21 x 33 cm und besteht aus einer Lage von ursprünglich 48 Blättern, wovon jedoch im hinteren Teil nur noch 17 Blätter vorhanden sind; herausgetrennt wurde ein Blatt zwischen den Seiten 31v und 32r, von Blatt 41 ist der untere Teil abgeschnitten, die sechs folgenden Blätter wurden herausgetrennt bzw. -gerissen. Wie das erste Manuskript ist auch dieses nachträglich mit Bleistift jeweils auf der Vorderseite rechts oben paginiert worden. Von dem Pappumschlag ist vorne nur noch etwa ein Drittel vorhanden, der Rest ist abgerissen und nicht mehr vorhanden. Auch im hinteren Teil ist diese Pappe kaum noch erhalten; sie geht nur noch knapp über den Heftrücken. Eine zweite, in die Heftnaht außen genähte Pappe erstreckt sich über die gesamte Manuskriptrückseite und hat zahlreiche Schmutzflecke (Feuchtigkeits- und Tintenflecke). Auf der inneren Umschlagpappe ist eine bereits vor dem Einbinden vorhanden gewesene, wenige Zentimeter hohe Darstellung in roter Farbe zu sehen: &amp;quot;Mc+&amp;quot;, mit Krone über dem Kreuz. Die untere Zeile ist offenbar Teil einer Jahresangabe in römischen Ziffern. Auf der hinteren, größeren Pappe finden sich außer dem von Schwieren aufgeschriebenen Spruch&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;lt;1188&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; noch eine senkrecht dazu und darunter verlaufende Notiz, die somit offenbar ebenfalls bereits vor dem Einbinden vorhanden gewesen sein muss: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Wir Vrau Besehesche Hitorff Caton [?] 2 ¾ [...]&amp;lt;ref&amp;gt;Unklares Mengen- oder Gewichtskürzel.&amp;lt;/ref&amp;gt; 16 Pfund&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Bei dieser Notiz, die von der Frau oder Witwe des Zonser Zollbesehers [[Jacob von Hittorff]] (1692–1700)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. A. Hansmann, Geschichte Zons (1973), S. 324.&amp;lt;/ref&amp;gt; gemacht worden ist, handelt es sich wahrscheinlich um eine Waren- oder Lieferangabe für eine größere Menge Baumwolle (Karttun). Die Besehersfrau ist demnach die Händlerin oder Verkäuferin gewesen. Schließlich ist auf der Pappe noch im unteren Bereich der Namenszug &amp;quot;Schwartz D&amp;quot; (eine Unterschrift?) zu lesen, ohne dass hierzu Näheres bekannt ist. Das sehr dicht beschriebene und nicht betitelte Manuskript wurde im Januar 1750 begonnen und im Januar 1823 geschlossen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Zadmin</name></author>
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		<title>Zadmin: /* Inhaltliche Bemerkungen zu den Aufzeichnungen */</title>
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		<updated>2025-01-17T22:51:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Inhaltliche Bemerkungen zu den Aufzeichnungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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An erster Stelle stehen Straßen- und Wegebauarbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;So z.B. eine umfangreiche Straßenerneuerung 1734 &amp;lt;7&amp;gt;, desgleichen ab Juni 1754 &amp;lt;296&amp;gt;, von März bis April 1762 wurde die Zehntgasse erstmals gepflastert &amp;lt;970&amp;gt;, im Dezember 1769 begann die Pflasterung der Neugasse, also des nördlichen Teils der heutigen Museumstraße zwischen Zehntgasse und Turmstraße &amp;lt;978&amp;gt;, ab Februar 1806 ließ Bürgermeister Aldenhoven den Marktplatz einebnen &amp;lt;1104&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Wege außerhalb der Stadtmauern mussten häufig ausgebessert werden, in der Regel im Rahmen der bürgerlichen Hand- und Spanndienste. Hierdurch kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Stürzelbergern, die diese Dienste regelmäßig verweigerten, wenn hierin nicht auch ein gewisser Vorteil für das Fischerdorf erkennbar war.&amp;lt;ref&amp;gt;So weigerten sich die Stürzelberger z.B. im November 1754, die Wege vor den Stadttoren auszubessern &amp;lt;652&amp;gt;. 1767 gewann Zons gegen die Stürzelberger einen entsprechenden Prozess &amp;lt;953&amp;gt;, der sich offenbar über längere Zeit hingezogen hatte &amp;lt;960&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wegeverhältnisse außerhalb der Stadtmauern waren in der zweiten Hälfte des 18. 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Was hier als Überrest einer größeren Zahl von Häusern interpretiert wird, könnte auch ein etwas größeres Gebäude gewesen sein. Jedenfalls ist davon auszugehen, dass es sich um Befunde aus der Zeit vor der Stadtgründung, also vor 1373, gehandelt hat. Für die Lage der vorstädtischen, dörflichen Siedlung sowie des 1288 zerstörten &amp;quot;castrums&amp;quot; Zons gibt es bislang aufgrund fehlender archäologischer oder archivischer Belege nur Mutmaßungen. Der Eintrag lenkt die Aufmerksamkeit auf das Areal nahe dem Feldtor, zumal auch das aufgedeckte Straßenpflaster auf eine besondere, exponierte Stelle hinweist. Neben den Wegebauarbeiten waren auch die Deichbauarbeiten eine ständige Herausforderung u.a. im Rahmen der bürgerlichen Dienstpflichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Über Deich- oder Dammbauarbeiten wird immer wieder berichtet, so z.B. 1754 &amp;lt;297&amp;gt;, 1755 &amp;lt;310&amp;gt;, 1810 &amp;lt;1124&amp;gt; und 1811 &amp;lt;1139&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Auch über städtische Baumaßnahmen wird häufiger berichtet. 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Hierdurch kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Stürzelbergern, die diese Dienste regelmäßig verweigerten, wenn hierin nicht auch ein gewisser Vorteil für das Fischerdorf erkennbar war.&amp;lt;ref&amp;gt;So weigerten sich die Stürzelberger z.B. im November 1754, die Wege vor den Stadttoren auszubessern &amp;lt;652&amp;gt;. 1767 gewann Zons gegen die Stürzelberger einen entsprechenden Prozess &amp;lt;953&amp;gt;, der sich offenbar über längere Zeit hingezogen hatte &amp;lt;960&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wegeverhältnisse außerhalb der Stadtmauern waren in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts teils so katastrophal, dass &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;kein Mensch schier mit einer lediger Kaaren aus- oder einfahren konnte.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; So dauerten die Ausbesserungsarbeiten, auch aufgrund des zwischenzeitlichen Prozessierens mit den Stürzelbergern, von März 1764 bis April 1768.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;lt;960&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zusammenhang mit der Beschreibung dieser Arbeiten macht Johannes Peter Schwieren wenig später einen Eintrag, der einer der bedeutendsten, wenn nicht sogar der bedeutendste dieser Aufzeichnungen für die Ortsgeschichtsforschung ist: 1768 sei auch der &amp;quot;krumme Wall Gratt&amp;quot; vor dem Feldtor, also ein Erdwall nahe dem Feldtor, abgebrochen und in die Wege gefahren worden, wobei man auf die Fundamente mehrerer Häuser und ein altes Straßenpflaster gestoßen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;lt;961&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Beschreibung ist leider für eine genauere Interpretation zu ungenau. Was hier als Überrest einer größeren Zahl von Häusern interpretiert wird, könnte auch ein etwas größeres Gebäude gewesen sein. Jedenfalls ist davon auszugehen, dass es sich um Befunde aus der Zeit vor der Stadtgründung, also vor 1373, gehandelt hat. Für die Lage der vorstädtischen, dörflichen Siedlung sowie des 1288 zerstörten &amp;quot;castrums&amp;quot; Zons gibt es bislang aufgrund fehlender archäologischer oder archivischer Belege nur Mutmaßungen. Der Eintrag lenkt die Aufmerksamkeit auf das Areal nahe dem Feldtor, zumal auch das aufgedeckte Straßenpflaster auf eine besondere, exponierte Stelle hinweist. Neben den Wegebauarbeiten waren auch die Deichbauarbeiten eine ständige Herausforderung u.a. im Rahmen der bürgerlichen Dienstpflichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Über Deich- oder Dammbauarbeiten wird immer wieder berichtet, so z.B. 1754 &amp;lt;297&amp;gt;, 1755 &amp;lt;310&amp;gt;, 1810 &amp;lt;1124&amp;gt; und 1811 &amp;lt;1139&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Der Empfang und die Huldigung eines neuen Kurfürsten, wozu die gesamte Bürgerschaft aufzog, wurden stets sehr feierlich umgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;So 1761 &amp;lt;820&amp;gt; und 1771 &amp;lt;1016&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere [[Clemens August]] (Kurfürst 1723–1761) war regelmäßig im Stadtgebiet anzutreffen, wenn er jeweils von April bis Mai seiner Lieblingsbeschäftigung, der [https://de.wikipedia.org/wiki/Falknerei Reiherbeize] (Falkenjagd auf Reiher und Milane), nachging&amp;lt;ref&amp;gt;So u.a. 1732 und 1733 &amp;lt;6&amp;gt;, 1736 &amp;lt;30&amp;gt;, 1737 &amp;lt;44&amp;gt;, 1738 &amp;lt;71&amp;gt;, 1739 &amp;lt;100&amp;gt; und 1744 &amp;lt;174&amp;gt;. Zur Reiherbeize Clemens Augusts siehe A. Beckers, Die kurkölnische Falknerei (1999).&amp;lt;/ref&amp;gt;, für die die weitläufigen Flussauen und die offene Landschaft ideale Voraussetzungen boten. Da die städtische [[St. Sebastianus-Schützenbruderschaft]], die bereits um die Mitte des 15. Jahrhunderts bestand, in dieser Zeit, nämlich jeweils am Sonntag vor Pfingsten, ihr Königsvogelschießen veranstaltete&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Peter Schwieren berichtet häufig über das Vogelschießen der Schützenbruderschaft, u.a. 1737 &amp;lt;74&amp;gt;, 1738 &amp;lt;75&amp;gt; &amp;lt;76&amp;gt;, 1739 &amp;lt;101&amp;gt;, 1741 &amp;lt;152&amp;gt;, 1744 &amp;lt;174&amp;gt; und 1751 &amp;lt;267&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt;, nahm auch Clemens August hieran zweimal (1739 und 1744) teil und errang beide Male die Königswürde.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;lt;101&amp;gt; und &amp;lt;174&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ohne Zweifel zählten diese beiden Feste, bei denen sich der Kurfürst als Schützenkönig sehr spendabel zeigte und großzügig Bier und Wein zum Besten gab, zu den Höhepunkten der Schützenbruderschafts-Geschichte und des Ortes. Bei dem Fest 1739 ließ der Kurfürst auf dem [[Marktplatz]] vier Musikanten aufspielen, und so wurde bei Bier und Wein vergnügt bis spät in die Nacht &#039;&#039;&quot;gesprungen und gedantzt&quot;&#039;&#039;. Doch durch ein ganz anderes Ereignis sollte Clemens August für die Zonser Geschichte des 18. Jahrhunderts kurzzeitig besondere Bedeutung gewinnen: Seit der Verpfändung im 15. Jahrhundert waren Stadt und Amt Zons Pfandbesitz des Domkapitels, das hierüber fortan in Art einer Unterherrschaft wachte. Als die Hofkammer 1740 im Auftrag des Kurfürsten eine Liste derjenigen Pfandschaften zusammenstellte, deren Einlösung besonders lohnend war, standen hier Zoll, Stadt und Amt Zons an erster Stelle. Anfang Juni 1740 machte Clemens August daher dem Domkapitel seine Ablösungsabsicht bekannt. Das Kapitel erwirkte ein Urteil beim [https://de.wikipedia.org/wiki/Reichskammergericht Reichskammergericht] in [https://de.wikipedia.org/wiki/Wetzlar Wetzlar] zu seinen Gunsten aufgrund der Tatsache, dass Clemens August die Ablöse als Herzog von Bayern und nicht als Kurfürst beabsichtigte, doch nach früheren Verträgen nur eine Ablöse durch den Kurfürsten zulässig war. Zugleich verwies das Reichskammergericht die beiden Parteien auf einen ordentlichen Prozess, der viele Jahre dauern konnte. Auf mehrere vom Kurfürsten festgelegte Zahlungstermine ging das Domkapitel nicht ein. Daher nahm die zur Zahlungsabwicklung gebildete Kommission &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;im Auftrag Clemens Augusts &lt;/del&gt;am 7. August 1741 mit 50 oder 70 Soldaten&amp;lt;ref&amp;gt;Während Schwieren von 70 Soldaten schreibt &amp;lt;158&amp;gt;, ist bei A. Hansmann, Stadt Zons (1973), S. 70, von &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;nur &lt;/del&gt;50 Soldaten die Rede.&amp;lt;/ref&amp;gt; Stadt und Amt Zons in Besitz. Während die domkapitularischen Beamten in ihren Ämtern verblieben, übernahm die Kommission die Verwaltung. Ungeachtet der Proteste des Domkapitels gab der Kurfürst erst am 3. September 1743 nach vorangegangenen Verhandlungen Stadt, Amt und Zoll Zons an das Kapitel zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Hansmann, Stadt Zons (1973), S. 69-71; siehe &amp;lt;158&amp;gt; und &amp;lt;161&amp;gt;. Hingewiesen sei auf die umfangreichen Unterlagen der Pfandschaftseinlösungs- bzw. -regulierungskommission um 1740–1744: LAV_NRW_R, KK II, 2149; KK IV, 1304; KK IV, 4471. Auch zahlreiche Kapitelsprotokolle behandeln diese Thematik: HAStK, Best. 210, A 261 (1741) ff.; diese wurden ausgewertet von W. Paetzer, Verhältnis des Domkapitels (2000), S. 231-233.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Rückgabe wird von Schwieren interessanterweise nicht erwähnt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Zu den ganz besonderen Ereignissen im Leben der Bevölkerung der Stadt und des Amtes Zons zählten die Besuche des Landesherrn, des Kölner Kurfürsten. 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Das Kapitel erwirkte ein Urteil beim [https://de.wikipedia.org/wiki/Reichskammergericht Reichskammergericht] in [https://de.wikipedia.org/wiki/Wetzlar Wetzlar] zu seinen Gunsten aufgrund der Tatsache, dass Clemens August die Ablöse als Herzog von Bayern und nicht als Kurfürst beabsichtigte, doch nach früheren Verträgen nur eine Ablöse durch den Kurfürsten zulässig war. Zugleich verwies das Reichskammergericht die beiden Parteien auf einen ordentlichen Prozess, der viele Jahre dauern konnte. Auf mehrere vom Kurfürsten festgelegte Zahlungstermine ging das Domkapitel nicht ein. Daher nahm die zur Zahlungsabwicklung gebildete Kommission am 7. August 1741 &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;im Auftrag Clemens Augusts &lt;/ins&gt;mit 50 oder 70 Soldaten&amp;lt;ref&amp;gt;Während Schwieren von 70 Soldaten schreibt &amp;lt;158&amp;gt;, ist bei A. Hansmann, Stadt Zons (1973), S. 70, von 50 Soldaten die Rede.&amp;lt;/ref&amp;gt; Stadt und Amt Zons in Besitz. Während die domkapitularischen Beamten in ihren Ämtern verblieben, übernahm die Kommission die Verwaltung. Ungeachtet der Proteste des Domkapitels gab der Kurfürst erst am 3. September 1743 nach vorangegangenen Verhandlungen Stadt, Amt und Zoll Zons an das Kapitel zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Hansmann, Stadt Zons (1973), S. 69-71; siehe &amp;lt;158&amp;gt; und &amp;lt;161&amp;gt;. Hingewiesen sei auf die umfangreichen Unterlagen der Pfandschaftseinlösungs- bzw. -regulierungskommission um 1740–1744: LAV_NRW_R, KK II, 2149; KK IV, 1304; KK IV, 4471. Auch zahlreiche Kapitelsprotokolle behandeln diese Thematik: HAStK, Best. 210, A 261 (1741) ff.; diese wurden ausgewertet von W. Paetzer, Verhältnis des Domkapitels (2000), S. 231-233.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Rückgabe wird von Schwieren interessanterweise nicht erwähnt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In zahlreichen Einträgen spiegelt sich eine hohe Kriminalität für das 18. und beginnende 19. Jahrhundert wider. Auffällig ist die Häufung von Brandstiftungen in den 1730er Jahren in Zons und Umgebung.&amp;lt;ref&amp;gt;Im März 1735 brannte der Zehnthof in Zons &amp;lt;14&amp;gt;, im April 1736 kam es zu einem Großbrand in Köln-Esch &amp;lt;28&amp;gt;, im September 1737 stand der Zonser Ankershof in Flammen &amp;lt;55&amp;gt;, im November 1737 der Nievenheimer Schwiertz Hof &amp;lt;56&amp;gt;, im Januar 1738 wurden mehrere Scheunen in Zons in Brand gesteckt &amp;lt;60&amp;gt;, im Februar 1738 brannte ein Haus in Rheinfeld &amp;lt;64&amp;gt;, im Monat darauf brannten dort wieder mehrere Scheunen und ein Wohnhaus &amp;lt;67&amp;gt;, &amp;lt;69&amp;gt;, im August 1739 wurde der Further Hof in Hackenbroich in Brand gesteckt, der komplett niederbrannte &amp;lt;108&amp;gt;, und im August 1739 brannten Scheunen und Ställe der Wirtschaft &amp;quot;Schwanen&amp;quot; in Dormagen &amp;lt;109&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben werden für den Gesamtzeitraum noch zahlreiche weitere Brände genannt, bei denen teils ebenfalls Brandstiftung zu vermuten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Im Juli 1739 brannten über 50 Morgen des Stüttger Buschs ab &amp;lt;107&amp;gt;, im März 1740 brannte es in der Kölner Weyerstraße &amp;lt;116&amp;gt;, im September 1743 brannte in Köln die Pfarrkirche St. Johann Evangelist vollständig ab &amp;lt;171&amp;gt;, dann folgten wieder gehäuft Brände in den 1760er und Anfang der 1770er Jahre: im Januar 1763 ein Haus in Zons &amp;lt;413&amp;gt;, im Dezember 1763 brannte der Rheinfelder Hof fast vollständig nieder &amp;lt;419&amp;gt;, im September 1766 waren Scheune und Ställe des Walhover Hofes betroffen &amp;lt;438&amp;gt;, im November 1770 ein Haus in Horrem &amp;lt;1004&amp;gt;, im Monat darauf ein Hof in Nievenheim &amp;lt;1005&amp;gt;, im Februar 1771 brannte es in Rheinfeld gleich zweimal, wobei jeweils ein Wohnhaus betroffen war &amp;lt;1017&amp;gt; &amp;lt;1018&amp;gt;, im September 1776 wurden mehrere Häuser und Scheunen in Dormagen ein Raub der Flammen &amp;lt;483&amp;gt;, im September 1782 kam es zu einem Großbrand in Rommerskirchen, bei dem 21 Häuser und fünf Scheunen niederbrannten &amp;lt;A14&amp;gt;, im März 1796 wird über einen großen Brand in Dormagen berichtet &amp;lt;506&amp;gt;, im selben Monat desgleichen in Stürzelberg &amp;lt;507&amp;gt;, im Oktober 1799 brannten wieder mehrere Scheunen in Dormagen &amp;lt;1076&amp;gt;, im April 1800 kam es zu einem Großbrand in Rommerskirchen, der auch die Pfarrkirche nicht verschonte &amp;lt;1079&amp;gt;, im Juni des Jahres waren eine Scheune und ein Stall in Horrem betroffen &amp;lt;1080&amp;gt;, im Januar 1805 kam es erneut zu einem Großbrand in Dormagen &amp;lt;1098&amp;gt;, dann werden noch mehrere Male Brände in Dormagen erwähnt: im Januar 1807 &amp;lt;1109&amp;gt;, Dezember 1812 &amp;lt;1137&amp;gt;, März &amp;lt;1152&amp;gt; und November 1814 &amp;lt;1153&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einmal, im Dezember 1804, standen auch die Scheune und der Stall Johannes Hermann Schwierens in Flammen, wurden aber innerhalb von einer Stunde wieder gelöscht.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;lt;1097&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Parallel zu den Brandstiftungen kam es in den 1730er Jahren in der Zonser Umgebung auch gehäuft zu Kirchenräubereien.&amp;lt;ref&amp;gt;So sind im Februar/März 1737 die Pfarrkirchen in Stommeln, Pulheim, Weiler und Dormagen betroffen &amp;lt;41&amp;gt;, im Dezember 1737 die Nievenheimer Kirche &amp;lt;59&amp;gt;, im März 1738 die Gohrer Kirche gleich zum dritten Mal &amp;lt;68&amp;gt; und im November 1739 die Kirche in Linn.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen besonders brutalen Überfall erlitt der Pfarrer im rechtsrheinischen [https://de.wikipedia.org/wiki/Bilk Bilk] im November 1739: Er wurde dermaßen misshandelt, dass er wegen der gesundheitlichen Folgen einige Jahre später sein Amt niederlegen musste.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;lt;113&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1737 wurde auch das Zonser [[Franziskanerkloster]] gleich zweimal heimgesucht, nachdem man im Vormonat die nahe gelegene [[Antoniushäuschen|Antoniuskapelle]] aufgebrochen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;lt;43&amp;gt;, &amp;lt;45&amp;gt;-&amp;lt;46&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über Diebstähle in der Zonser [[Pfarrkirche St. Martinus (alte)|Pfarrkirche]] wird sehr viel später zweimal, nämlich 1795 und 1811, berichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;lt;1059&amp;gt; und &amp;lt;1129&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf kleinere Räubereien standen auffälligerweise noch im ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhundert entehrende und demütigende Prangerstrafen: Im November 1793 musste eine Einwohnerin mit einem Weizenbündel, von zwei bewaffneten Soldaten bewacht, am [[Rathaus]] stehen, da sie Weizen gestohlen hatte, im April 1794 stand eine andere Frau mit Heu an derselben Stelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;lt;497&amp;gt;-&amp;lt;498&amp;gt;, &amp;lt;1048&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Und schließlich musste auch im Juni 1817 eine Frau mit Erbsenkranz mit gleich vier bewaffneten Mann Bewachung am Rathaus stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;lt;1165&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die betreffenden Personen waren damit sicherlich in den Augen der Mitbewohner auf längere Sicht gezeichnet. Doch auch auf andere Delikte standen demütigende Strafen: Nachdem der kurz zuvor abgesetzte [[Stadtdiener]] am Fastnachts-Montag 1769 nachts in aller Öffentlichkeit betrunken über den Magistrat geschimpft und seine Nachbarin als Hexe bezeichnet hatte, musste er sich zunächst bei ihr persönlich in ihrem Haus entschuldigen, woraufhin er durch die Stadt geführt wurde und an drei Stellen nach Trommelschlag mit entblößtem Haupt laut hörbar die Vorwürfe gegen den Magistrat wie auch gegen seine Nachbarin zurücknahm, wobei drei Magistratsmitglieder als Zeugen anwesend waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;lt;968&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Extremfällen wurde auch ein Stadtverweis ausgesprochen, der häufig die völlige soziale Entwurzelung bedeutete: So wurde im Oktober 1769 der Schweinehirt zunächst für drei Tage ins Gefängnis gesetzt und anschließend der Stadt verwiesen, nachdem er seine Dienstpflichten vernachlässigt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;lt;975&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 1811 musste ein Zonser für 40 Tage nach Köln ins Gefängnis, nachdem er seine Frau geschlagen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;lt;1130&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders hart waren in französischer Zeit die Strafen für Schmuggel (Waren durften nicht über den Rhein geführt werden): Im November 1811 mussten zwei Zonser wegen dieses Delikts für ein halbes Jahr ins Gefängnis.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;lt;1131&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein schweres Unglück ereignete sich in diesem Zusammenhang im September 1803: Mehrere Stürzelberger versuchten, auf einem Nachen Früchte auf die andere Rheinseite zu schmuggeln, wurden dabei jedoch von gleich neun Zollbeamten, ebenfalls in einem Nachen, erwischt, woraufhin zwei der Stürzelberger im Zuge der handfesten Auseinandersetzung ins Wasser sprangen. Einer der beiden ertrank.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;lt;1092&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In zahlreichen Einträgen spiegelt sich eine hohe Kriminalität für das 18. und beginnende 19. Jahrhundert wider. 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Jahrhundert entehrende und demütigende Prangerstrafen: Im November 1793 musste eine Einwohnerin mit einem Weizenbündel, von zwei bewaffneten Soldaten bewacht, am [[Rathaus]] stehen, da sie Weizen gestohlen hatte, im April 1794 stand eine andere Frau mit Heu an derselben Stelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;lt;497&amp;gt;-&amp;lt;498&amp;gt;, &amp;lt;1048&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Und schließlich musste auch im Juni 1817 eine Frau mit Erbsenkranz mit gleich vier bewaffneten Mann Bewachung am Rathaus stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;lt;1165&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die betreffenden Personen waren damit sicherlich in den Augen der Mitbewohner auf längere Sicht gezeichnet. Doch auch auf andere Delikte standen demütigende Strafen: Nachdem der kurz zuvor abgesetzte [[Stadtdiener]] am Fastnachts-Montag 1769 nachts in aller Öffentlichkeit betrunken über den Magistrat geschimpft und seine Nachbarin als Hexe bezeichnet hatte, musste er sich zunächst bei ihr persönlich in ihrem Haus entschuldigen, woraufhin er durch die Stadt geführt wurde und an drei Stellen nach Trommelschlag mit entblößtem Haupt laut hörbar die Vorwürfe gegen den Magistrat wie auch gegen seine Nachbarin zurücknahm, wobei drei Magistratsmitglieder als Zeugen anwesend waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;lt;968&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Extremfällen wurde auch ein Stadtverweis ausgesprochen, der häufig die völlige soziale Entwurzelung bedeutete: So wurde im Oktober 1769 der Schweinehirt zunächst für drei Tage ins Gefängnis gesetzt und anschließend der Stadt verwiesen, nachdem er seine Dienstpflichten vernachlässigt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;lt;975&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 1811 musste ein Zonser für 40 Tage nach Köln ins Gefängnis, nachdem er seine Frau geschlagen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;lt;1130&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders hart waren in französischer Zeit die Strafen für Schmuggel (Waren durften nicht über den Rhein geführt werden): Im November 1811 mussten zwei Zonser wegen dieses Delikts für ein halbes Jahr ins Gefängnis.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe &amp;lt;1131&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein schweres Unglück ereignete sich in diesem Zusammenhang im September 1803: Mehrere Stürzelberger versuchten, auf einem Nachen Früchte auf die andere Rheinseite zu schmuggeln, wurden dabei jedoch von gleich neun Zollbeamten, ebenfalls in einem Nachen, erwischt, woraufhin zwei der Stürzelberger im Zuge der handfesten Auseinandersetzung ins Wasser sprangen. 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		<title>Zadmin: /* Inhaltliche Bemerkungen zu den Aufzeichnungen */</title>
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		<title>Zadmin am 12. August 2024 um 18:18 Uhr</title>
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		<author><name>Zadmin</name></author>
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