Christian Bücker: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 2. Februar 2018, 19:07 Uhr

Johannes Matthias Christian Bücker (* 19. Januar 1825 in Rödingen; † 2. Juni 1880 in Zons) war von 1853 bis 1880 als Vikar und von 1853 bis 1861 als Lehrer an der höheren Schule in Zons tätig.

Ausbildung und berufliche Laufbahn

Christian Bücker besuchte die Gymnasien in Düren, Münster und Köln. Nach erfolgreichem Abschluss eines philosophischen und theologischen Studiums an der Akademie Münster und der Universität Bonn trat er in das Priesterseminar in Köln ein und wurde am 4. September 1853 zum Priester geweiht.

Am 23. September 1853 wurde er Kaplan in Zons und Lehrer an der dortigen höheren Schule. Für das Jahr 1861 ist belegt, dass er auch im Schulgebäude (Haus Nr. 144) wohnte.[1] Am 2. Februar 1855 beschloss der Kirchenvorstand eine persönliche Zulage: Sein Gehalt für das Unterrichten an der höheren Schule sollte für 1854 und die folgenden Jahre von bisher 300 auf 500 Taler erhöht werden.[2] Mit dem Weggang von Vikar Martin Schloßmacher 1856/57 wurde Bücker erster Vikar und Leiter der höheren Schule, an der er bis zu deren Schließung 1861 zusammen mit dem neuen Vikar Aeymans unterrichtete.

Im Herbst 1878 feierte er den 25. Jahrestag seiner Priesterweihe und des Eintritts in die Pfarrgemeinde.[3]

Totenzettel von Christian Bücker.

Tod und Beisetzung

Am Sonntag, dem 30. Mai 1880 veranstaltete Christian Bücker zur Einführung des Cäcilien-Gesangvereins eine Chorprobe. Während dieser Probe erlitt er einen Hirnschlag, an dem er nach kurzem Krankenbett am 2. Juni 1880 starb. Seine Beisetzung fand auf dem Zonser Friedhof an der Begräbnisstätte der Geistlichen (großes Friedhofskreuz) statt. 1916/17 wurde der Leichnam in seine Heimatgemeinde Rödingen überführt.[4]


Belege

  1. Friedrich Sprengepiel, Adreß-Buch vom Regierungs-Bezirk Düsseldorf, Elberfeld 1861, S. 451.
  2. PfAZ, Nr. 138, unpagin.
  3. LAV_NRW_R, Nachlass Eschbach, Nr. 5, unpagin.
  4. LAV_NRW_R, Nachlass Eschbach, Nr. 5, unpagin.