Eduard Bacciocco: Unterschied zwischen den Versionen

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Eduard Bacciocco heiratete am 8. August 1861 in Zons standesamtlich und zwei Tage darauf kirchlich Catharina Gudula Baaden (* 27. Mai 1831 in [https://de.wikipedia.org/wiki/Pulheim Pulheim]), Tochter des Gutsbesitzers Josef Baaden († 29. April 1858 in Zons) und der Anna Maria geborene Pilgram. Trauzeugen waren der frühere Zonser [[Bürgermeister]] [[Anton Baaden]] und Josef von Monschau. Nachdem das Paar am 11. Juli 1862 eine männlichen Totgeburt erlitten hatte, kam am 14. Juli 1863 ein Sohn namens Heinrich Eduard Hubert zur Welt (Taufpaten: Eduard Caspar Hubert Kühlwetter aus [https://de.wikipedia.org/wiki/Köln Köln] und Anna Pilgram, Witwe Baaden vom [[Heckhof]]).<ref>''Lisken-FBZ'', S. 30.</ref>
 
Eduard Bacciocco heiratete am 8. August 1861 in Zons standesamtlich und zwei Tage darauf kirchlich Catharina Gudula Baaden (* 27. Mai 1831 in [https://de.wikipedia.org/wiki/Pulheim Pulheim]), Tochter des Gutsbesitzers Josef Baaden († 29. April 1858 in Zons) und der Anna Maria geborene Pilgram. Trauzeugen waren der frühere Zonser [[Bürgermeister]] [[Anton Baaden]] und Josef von Monschau. Nachdem das Paar am 11. Juli 1862 eine männlichen Totgeburt erlitten hatte, kam am 14. Juli 1863 ein Sohn namens Heinrich Eduard Hubert zur Welt (Taufpaten: Eduard Caspar Hubert Kühlwetter aus [https://de.wikipedia.org/wiki/Köln Köln] und Anna Pilgram, Witwe Baaden vom [[Heckhof]]).<ref>''Lisken-FBZ'', S. 30.</ref>
  
Das Ehepaar wohnte zunächst mietsweise beim Wirt und Bäcker [[Ferdinand Haller]] an der Ecke [[Turmstraße]]/[[Rheinstraße]] (Gaststätte "St. Peter").<ref>Friedrich Sprengepiel, ''Adreß-Buch vom Regierungs-Bezirk Düsseldorf'', Elberfeld 1861, S. 451.</ref> Am 23. April 1861 beschloss der [[Stadtrat|Gemeinderat]], dem [[Bürgermeister]] das gemeindeeigene Haus neben dem [[Rathaus]] ([[Feldstraße]] 26), das zuvor der [[Vikare|Vikar]] [[Hubert Aymanns]] gemietet hatte, neu zu vermieten. Dem Wunsch Baccioccos, dieses Haus als Dienstwohnung unentgeltlich überlassen zu bekommen, konnte der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 3. Juni des Jahres nicht entsprechen und setzte den Mietzins auf 20 Taler jährlich fest. Die nötigen Reparaturen sollte Bacciocco auf eigene Kosten übernehmen.<ref>AiRKN, DO 07, Ratsprotokolle Dormagen, Nr. 81, unpagin.</ref>
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Das Ehepaar wohnte zunächst mietsweise beim [[Wirte|Wirt]] und [[Bäcker]] [[Ferdinand Haller]] an der Ecke [[Turmstraße]]/[[Rheinstraße]] (Gaststätte "St. Peter").<ref>Friedrich Sprengepiel, ''Adreß-Buch vom Regierungs-Bezirk Düsseldorf'', Elberfeld 1861, S. 451.</ref> Am 23. April 1861 beschloss der [[Stadtrat|Gemeinderat]], dem [[Bürgermeister]] das gemeindeeigene Haus neben dem [[Rathaus]] ([[Feldstraße]] 26), das zuvor der [[Vikare|Vikar]] [[Hubert Aymanns]] gemietet hatte, neu zu vermieten. Dem Wunsch Baccioccos, dieses Haus als Dienstwohnung unentgeltlich überlassen zu bekommen, konnte der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 3. Juni des Jahres nicht entsprechen und setzte den Mietzins auf 20 Taler jährlich fest. Die nötigen Reparaturen sollte Bacciocco auf eigene Kosten übernehmen.<ref>AiRKN, DO 07, Ratsprotokolle Dormagen, Nr. 81, unpagin.</ref>
  
 
== Weggang von Zons und weitere Tätigkeit ==
 
== Weggang von Zons und weitere Tätigkeit ==

Aktuelle Version vom 5. September 2020, 18:25 Uhr

Unterschrift von Eduard Bacciocco.

Eduard Albrecht Friedrich Hubert Bacciocco (* 9. November 1831 in Düsseldorf) war von 1858 bis 1879 Bürgermeister von Zons (ab 1863 auch für Nievenheim), als Nachfolger von Josef Hanstein und Vorgänger von Hermann Heckmann.

Elternhaus

Eduard Bacciocco kam am 9. November 1831 in Düsseldorf als Sohn des Christian Bacciocco (* 25. Januar 1799 in Köln; † 1869), Sekonde-Lieutenant der Königlichen siebenten Artillerie-Brigade, und der Catharina Monika geborene Kühlwetter († 12. August 1846 in Mönchengladbach) zur Welt. Paten waren der Kreissekretär Heinrich Kühlwetter und der Hauptkassierer Heinrich Janssens, beide aus Düsseldorf.[1] Der Vater war 1835-1839 Bürgermeister von Grevenbroich und Frimmersdorf, 1839-1844 Bürgermeister von Mettmann und 1844-1852 von Mönchengladbach, Obergeburth und Niedergeburth. 1852 wurde Christian Bacciocco zunächst kommissarischer Steuerkassen-Verwalter in Kevelaer und später Steuereinnehmer in Wermelskirchen und Kühlwetter. Eduard Bacciocco hatte mehrere Geschwister:

  • Eugenie Wilhelmine Juliane
  • Friedrich Heinrich
  • Hedwig Therese Friederike Hubertine (* 1833)

Anstellung als Bürgermeister

Eduard Bacciocco wurde 1858 zunächst als kommissarischer Bürgermeister von Zons angestellt, und durch Verfügung der Königlichen Regierung vom 24. Januar 1860 erfolgte die definitive Anstellung.[2]

Familie

Eduard Bacciocco heiratete am 8. August 1861 in Zons standesamtlich und zwei Tage darauf kirchlich Catharina Gudula Baaden (* 27. Mai 1831 in Pulheim), Tochter des Gutsbesitzers Josef Baaden († 29. April 1858 in Zons) und der Anna Maria geborene Pilgram. Trauzeugen waren der frühere Zonser Bürgermeister Anton Baaden und Josef von Monschau. Nachdem das Paar am 11. Juli 1862 eine männlichen Totgeburt erlitten hatte, kam am 14. Juli 1863 ein Sohn namens Heinrich Eduard Hubert zur Welt (Taufpaten: Eduard Caspar Hubert Kühlwetter aus Köln und Anna Pilgram, Witwe Baaden vom Heckhof).[3]

Das Ehepaar wohnte zunächst mietsweise beim Wirt und Bäcker Ferdinand Haller an der Ecke Turmstraße/Rheinstraße (Gaststätte "St. Peter").[4] Am 23. April 1861 beschloss der Gemeinderat, dem Bürgermeister das gemeindeeigene Haus neben dem Rathaus (Feldstraße 26), das zuvor der Vikar Hubert Aymanns gemietet hatte, neu zu vermieten. Dem Wunsch Baccioccos, dieses Haus als Dienstwohnung unentgeltlich überlassen zu bekommen, konnte der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 3. Juni des Jahres nicht entsprechen und setzte den Mietzins auf 20 Taler jährlich fest. Die nötigen Reparaturen sollte Bacciocco auf eigene Kosten übernehmen.[5]

Weggang von Zons und weitere Tätigkeit

Im Januar/Februar 1879 endete die Tätigkeit von Eduard Bacciocco als Bürgermeister von Zons, und er wurde Bürgermeister von Norf und Grimlinghausen. Am 17. Februar 1879 wurde sein Nachfolger Hermann Heckmann vom Landrat in sein Amt in Zons eingeführt.[6]

Belege

  1. Zivilstandsregister Düsseldorf, Nr. 848.
  2. AiRKN, DO 07, Ratsprotokolle Dormagen, Nr. 81, unpagin.
  3. Lisken-FBZ, S. 30.
  4. Friedrich Sprengepiel, Adreß-Buch vom Regierungs-Bezirk Düsseldorf, Elberfeld 1861, S. 451.
  5. AiRKN, DO 07, Ratsprotokolle Dormagen, Nr. 81, unpagin.
  6. AiRKN, DO 08, Schulchroniken Dormagen, Nr. 15, p. 7.