Erich Schindler

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Erich Schindler war von 1950 bis 1959 Lehrer an der Volksschule in Zons, als Nachfolger von Hans Burzik und Vorgänger von Albert Laufs.

Ausbildung und Lehrtätigkeit

Erich Schindler, ein Heimatvertriebener aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, wurde an der Lehrerakademie in Aachen ausgebildet. Zum 1. Dezember 1950 trat er seine erste Lehrerstelle an der katholischen Volksschule in Zons als Nachfolger von Hans Burzik an.[1]

Am 1. Juli 1959 wechselte er nach Straberg, wo er die Leitung der Volksschule als Nachfolger des früheren Zonser Lehrers Klaus Scrzyba übernahm.[2] Allerdings erhob sich in der Straberger Bevölkerung ein so großer Widerstand gegen Schindler, dass sich die Regierung veranlasst sah, ihn im September des Jahres wieder nach Zons zurück zu versetzen.[3] Wann er dann erneut wechselte, ist anhand der Schulchronik nicht überliefert. Jedenfalls war er mindestens seit Anfang 1964 Hauptlehrer bzw. Rektor in Rosellen.[4]

Engagement in Zons

In Zons engagierte sich Schindler während seiner örtlichen Lehrtätigkeit vielfältig: Er leitete die Schülerbücherei und war Schriftführer der Schulpflegschaft, leitete seit 1954 den Theaterring der Jugend in Zons-Stürzelberg, leitete das Jugendherbergswerk, war ab 1953 Obmann des Katholischen Männerwerks und Leiter des Volksbildungswerks. Daneben gehörte er zu den Gründern der Siedlungsgemeinschaft St. Martinus 1956, die er auch leitete. Ferner engagierte er sich als Mitglied des Heimat- und Verkehrsvereins sowie des Freilichtbühnenausschusses und der Stadtvertretung Zons, leitete den Kulturausschuss und war Schriftführer des Heimkehrerverbandes.[5]

Sonstiges

Seit Anfang 1959 war Schindler Mitglied des Schulaufsichtskreises Neuß-Grevenbroich, ständiger Mitarbeiter des Arbeitskreises "Das gute Jugendbuch" und Mitglied des Jugendschriften-Ausschusses Nordrhein im Katholischen Lehrerverein.[6]

Belege

  1. AiRKN, DO 08, Schulchroniken Dormagen, Nr. 16, p. 136.
  2. AiRKN, DO 08, Schulchroniken Dormagen, Nr. 16, p. 168.
  3. AiRKN, DO 08, Schulchroniken Dormagen, Nr. 16, p. 169.
  4. AiRKN; DO 08, Schulchroniken Dormagen, Nr. 16, p. 182.
  5. AiRKN, DO 08, Schulchroniken Dormagen, Nr. 16, p. 168.
  6. AiRKN, DO 08, Schulchroniken Dormagen, Nr. 16, p. 168.