Sebastian Braun: Unterschied zwischen den Versionen

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Vor seiner Anstellung in Zons war Sebastian Braun Lehrer in [https://de.wikipedia.org/wiki/Stommeln Stommeln]. Die Oberlehrerstelle in Zons wurde Anfang September 1876 ausgeschrieben.<ref>Öffentlicher Anzeiger Nr. 86 vom 6. September 1876, Mitteilung Nr. 3165.</ref> Die Besetzung der Stelle durch Braun erfolgte zum 1. März 1877.<ref>AiRKN, DO 08, Schulchroniken Dormagen, Nr. 15, p. 6.</ref> Sein Gehalt war auf 1.200 Reichsmark zuzüglich freier Wohnung und Gartenbenutzung und 120 Mark Entschädigung für Schreibgeld und Heizung des Schullokals festgesetzt.<ref>Amtsblatt der Regierung Düsseldorf Nr. 52, 1876, Mitteilung Nr. 1598.</ref>
 
Vor seiner Anstellung in Zons war Sebastian Braun Lehrer in [https://de.wikipedia.org/wiki/Stommeln Stommeln]. Die Oberlehrerstelle in Zons wurde Anfang September 1876 ausgeschrieben.<ref>Öffentlicher Anzeiger Nr. 86 vom 6. September 1876, Mitteilung Nr. 3165.</ref> Die Besetzung der Stelle durch Braun erfolgte zum 1. März 1877.<ref>AiRKN, DO 08, Schulchroniken Dormagen, Nr. 15, p. 6.</ref> Sein Gehalt war auf 1.200 Reichsmark zuzüglich freier Wohnung und Gartenbenutzung und 120 Mark Entschädigung für Schreibgeld und Heizung des Schullokals festgesetzt.<ref>Amtsblatt der Regierung Düsseldorf Nr. 52, 1876, Mitteilung Nr. 1598.</ref>
  
Aufgrund einer Erkrankung in den Monaten Januar-März 1880 musste der Unterricht vertretungsweise durch andere Lehrkräfte (zunächst intern durch die beiden Volksschullehrerinnen, später durch den Lehrer Meising aus Horrem) versehen werden.  Am 3. Dezember 1880 wurde Braun zum ersten Lehrer an der Volksschule in [https://de.wikipedia.org/wiki/Longerich_%28K%C3%B6ln%29 Longerich] ernannt. Er unterrichtete bis zum 31. März 1881 in Zons.<ref>AiRKN, DO 08, Schulchroniken Dormagen, Nr. 15, p. 7.</ref>
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Aufgrund einer Erkrankung in den Monaten Januar-März 1880 musste der Unterricht vertretungsweise durch andere Lehrkräfte (zunächst intern durch die beiden Volksschullehrerinnen, später durch den Lehrer Meising aus Horrem) versehen werden.  Am 3. Dezember 1880 wurde Braun zum ersten Lehrer an der Volksschule in [https://de.wikipedia.org/wiki/Longerich_%28K%C3%B6ln%29 Longerich] ernannt. Er unterrichtete bis zum 31. März 1881 in Zons<ref>AiRKN, DO 08, Schulchroniken Dormagen, Nr. 15, p. 7.</ref> und zog nach [https://de.wikipedia.org/wiki/Nippes_(Köln) Köln-Nippes].<ref>AiRKN, DO 07, Ratsprotokolle Dormagen, Nr. 82, Sitzung vom 20. Mai 1881.</ref>
  
 
== Familie ==
 
== Familie ==

Version vom 13. Mai 2017, 19:33 Uhr

Sebastian Braun (* in Giesendorf]) war 1877-1881 Lehrer der Oberklasse der Volksschule in Zons, als Nachfolger von Christian Schorn und Vorgänger von Franz Zanders.

Lehrtätigkeit

Vor seiner Anstellung in Zons war Sebastian Braun Lehrer in Stommeln. Die Oberlehrerstelle in Zons wurde Anfang September 1876 ausgeschrieben.[1] Die Besetzung der Stelle durch Braun erfolgte zum 1. März 1877.[2] Sein Gehalt war auf 1.200 Reichsmark zuzüglich freier Wohnung und Gartenbenutzung und 120 Mark Entschädigung für Schreibgeld und Heizung des Schullokals festgesetzt.[3]

Aufgrund einer Erkrankung in den Monaten Januar-März 1880 musste der Unterricht vertretungsweise durch andere Lehrkräfte (zunächst intern durch die beiden Volksschullehrerinnen, später durch den Lehrer Meising aus Horrem) versehen werden. Am 3. Dezember 1880 wurde Braun zum ersten Lehrer an der Volksschule in Longerich ernannt. Er unterrichtete bis zum 31. März 1881 in Zons[4] und zog nach Köln-Nippes.[5]

Familie

Sebastian Braun war seit vor dem September 1878 mit Maria Veronica geborene Kerzmann verheiratet. In Zons kamen zwei Kinder des Paares zur Welt[6]:

  • Franz (* 4. September 1878 in Zons; † 1926 in Aachen), der Pate Franz Kerzmann, wahrscheinlich ein Schwager, war Rektor in Stommelerbusch
  • Maria (* 18. Oktober 1879 in Zons; † 9. Juni 1955 in Beuel)

Belege

  1. Öffentlicher Anzeiger Nr. 86 vom 6. September 1876, Mitteilung Nr. 3165.
  2. AiRKN, DO 08, Schulchroniken Dormagen, Nr. 15, p. 6.
  3. Amtsblatt der Regierung Düsseldorf Nr. 52, 1876, Mitteilung Nr. 1598.
  4. AiRKN, DO 08, Schulchroniken Dormagen, Nr. 15, p. 7.
  5. AiRKN, DO 07, Ratsprotokolle Dormagen, Nr. 82, Sitzung vom 20. Mai 1881.
  6. Lisken-FBZ, S. 109.