Sebastian Braun

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Sebastian Braun (* in Giesendorf]) war 1877-1881 Lehrer der Oberklasse der Volksschule in Zons, als Nachfolger von Christian Schorn und Vorgänger von Franz Zanders.

Lehrtätigkeit

Sebastian Braun absolvierte im März 1873 im Lehrerseminar in Kempen die erste Lehramts-Prüfung.[1] Daraufhin erhielt er eine erste Anstellung an der Volksschule in Stommeln. Die Oberlehrerstelle der Volksschule in Zons wurde Anfang September 1876 ausgeschrieben.[2] Die Besetzung der Stelle durch Braun erfolgte zum 1. März 1877.[3] Sein Gehalt war auf 1.200 Reichsmark zuzüglich freier Wohnung und Gartenbenutzung und 120 Mark Entschädigung für Schreibgeld und Heizung des Schullokals festgesetzt.[4]

Aufgrund einer Erkrankung in den Monaten Januar-März 1880 musste der Unterricht vertretungsweise durch andere Lehrkräfte (zunächst intern durch die beiden Volksschullehrerinnen, später durch den Lehrer Meising aus Horrem) versehen werden. Am 3. Dezember 1880 wurde Braun zum ersten Lehrer an der Volksschule in Longerich ernannt. Er unterrichtete bis zum 31. März 1881 in Zons[5] und zog nach Köln-Nippes.[6]

Familie

Sebastian Braun war seit vor dem September 1878 mit Maria Veronica geborene Kerzmann verheiratet. In Zons kamen zwei Kinder des Paares zur Welt[7]:

  • Franz (* 4. September 1878 in Zons; † 1926 in Aachen), der Pate Franz Kerzmann, wahrscheinlich ein Schwager, war Rektor in Stommelerbusch
  • Maria (* 18. Oktober 1879 in Zons; † 9. Juni 1955 in Beuel)

Belege

  1. Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Cöln, Nr. 23 vom 4. Juni 1873, S. 111.
  2. Öffentlicher Anzeiger Nr. 86 vom 6. September 1876, Mitteilung Nr. 3165.
  3. AiRKN, DO 08, Schulchroniken Dormagen, Nr. 15, p. 6.
  4. Amtsblatt der Regierung Düsseldorf Nr. 52, 1876, Mitteilung Nr. 1598.
  5. AiRKN, DO 08, Schulchroniken Dormagen, Nr. 15, p. 7.
  6. AiRKN, DO 07, Ratsprotokolle Dormagen, Nr. 82, Sitzung vom 20. Mai 1881.
  7. Lisken-FBZ, S. 109.