Sebastian Schmitz: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 2. Februar 2018, 20:30 Uhr

Hermann Joseph Sebastian Schmitz (* 11. August 1812 in Neuss; † 2. Februar 1889 in Zons) war 1856-1889 Pfarrer in Zons, als Nachfolger von Carl Joseph Neesen und Vorgänger von Hermann Witte.

Studium und berufliche Laufbahn

Sebastian Schmitz hat drei Jahre an der Universität Bonn Medizin studiert und ging gleichzeitig als Einjähriger dem Militärdienst nach, mit dem erfolgreichen Abschluss als Landwehroffizier. Nach einem Theologiestudium in Bonn und im Seminar in Köln wurde er am 14. Juni 1839 zum Priester geweiht.

Von 1839 bis 1851 war er als Vikar in Kirchberg bei Overath tätig, von 1851 bis 1856 als Pfarrer in Denklingen. Am 20. Mai 1856 wurde er zum Pfarrer in Zons ernannt.

In die Zeit seines Wirkens in Zons fällt der Bau der Kapelle "Maria von den Engeln" am Rheintor und der Bau der heutigen Pfarrkirche 1876-1878. Zur neuen Pfarrkirche stiftete er eine Kommunionbank für 600,- Reichsmark.

Im Kulturkampf wurde ihm das Amt des Ortsschulinspektors wie auch der Religionsunterricht an der Volksschule entzogen.[1]

Am 22. Mai 1881 feierte er sein 25-Jahr-Jubiläum als Pfarrer in Zons. Hierüber berichtet die Zonser Schulchronik[2]:

"Jubelfest des Pfarrers Herrn Sebastian Schmitz. Mit dem heutigen Tage war vorhin genannter Pfarrer 25 Jahre als Pastor in der hiesigen Pfarrgemeinde segensreich thätig gewesen. Ein feierliches Hochamt, in welchem der Herr Jubilar die Festpredigt hielt, und Beglückwünschung seitens des Kirchen- und Schulvorstandes, vieler Pfarreingesessenen und Absingen eines Festliedes sowie Hersagen einiger Festgedichte und Überreichung eines kleinen Geschenkes seitens der Schulkinder bildeten den Haupttheil der Jubelfeier, weil der Herr Jubilar sich alle weiteren Festlichkeiten verbeten hatte."

Letzte Lebensjahre und Tod

1880 war Sebastian Schmitz, alt und kränklich, nicht mehr in der Lage, sein Pfarramt zu versehen, so dass der Rektor von Stürzelberg und der Vikar von Dormagen für eine Extravergütung aus der Kirchenkasse aushelfen mussten. Er starb am 2. Februar 1889 ganz unerwartet morgens um 5 Uhr an den Folgen eines "Brustkrampfes" und wurde auf dem Zonser Friedhof beigesetzt.[3]

Belege

  1. PfAZ, Nr. 6, p. 163-164.
  2. AiRKN, DO 08, Schulchroniken Dormagen, Nr. 15, p. 9.
  3. PfAZ, Nr. 6, p. 163-164.