Theo Blum

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Theo Blum (* 10. Januar 1883 in Mönchengladbach; † 31. Januar 1968 in Köln) war ein Landschaftsmaler und Radierer, der seit 1904 Zons in zahlreichen Werken festgehalten und sich seit den 1920er Jahren in enger Zusammenarbeit mit dem örtlichen Verkehrs- und Verschönerungsverein für den Fremdenverkehr eingesetzt hat. So war er maßgeblich an der Organisation des großen Stadtfestes 1929 beteiligt. Für dieses Engagement erhielt er 1932 die Ehrenbürgerschaft der Stadt Zons verliehen. Er vermachte seinen künstlerischen Nachlass testamentarisch der Stadt.

Verleihung der Zonser Ehrenbürgerschaft

Der Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung vom 8. Juli 1932 auf Antrag des Gemeinderatsmitglieds Peter-Josef Schmitz, Theo Blum für seine Verdienste um Zons die Ehrenbürgerschaft zu verleihen. Blum war damit der erste Zonser Ehrenbürger. Am 3. September 1932 wurde die Verleihung in der Gaststätte "Stadt Zons" feierlich begangen. Wie die Schulchronik festhält, hatte sich dort eine stattliche Zahl Freunde und Bekannte eingefunden. Der Vorsitzende des Verkehrs- und Verschönerungsvereins, Bürgermeister Hans Michael Flücken, betonte in seiner Ansprache, endlich sei der Augenblick gekommen, dem Mann besonders zu danken, der bereits 25 Jahre mithalf, der Stadt den Platz zu verschaffen, der ihr aufgrund der Geschichte zustehe.[1]

Ausstellungen in Zons 1951, 1964 und 1973

Im Juli/August 1951 wurde in den Räumen der teilweise fertiggestellten neuen Volksschule an der Steinstraße eine zweiwöchige Ausstellung von Werken Theo Blums gezeigt. Zu sehen waren Gemälde von verschiedener Maltechnik, Aquarelle, Radierungen etc. Die Ausstellung wurde gut besucht.[2]

Vom 22. März bis zum 5. April 1964 war in der St. Martinus-Grundschule die Ausstellung "Theo Blum – Ein deutscher Maler" zu sehen.

Vom 10. Januar bis zum 1. April 1973 zeigte das Kreismuseum eine Ausstellung von Landschaften und Stadtansichten von Theo Blum.

Belege

  1. AiRKN, DO 08, Schulchroniken Dormagen, Nr. 16, p. 105.
  2. AiRKN, DO 08, Schulchroniken Dormagen, Nr. 16, p. 138.