FC Zons 1911 e.V.
Der FC Zons 1911 e.V. wurde am 6. November 1911 gegründet. Er zählt zu den traditionsreichsten Fußballklubs im Rhein-Kreis Neuss und ist fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens im heutigen Dormagener Stadtteil. Die Vereinsfarben sind Blau und Gelb, wobei die ursprüngliche Spielkleidung in den Anfangsjahren blau-weiß längsgestreift war.
Geschichte-Überblick
Gründungsjahre (1911–1918)
Die Ursprünge des Vereins liegen im Sommer 1911, als Mitglieder des katholischen Jünglingsvereins begannen, regelmäßig mit einem vom Verein gestellten Ball Fußball zu spielen. Am 6. November 1911 trafen sich 25 junge Männer im Gasthof Zum Stern, meldeten sich vom Jünglingsverein ab und gründeten den eigenständigen Fußballclub Zons 1911. In der ersten Vereinssatzung wurde festgelegt, dass nur Personen mit unbescholtenem Ruf Mitglied werden konnten, sofern sie die Schule bereits beendet hatten. Der monatliche Beitrag betrug zu dieser Zeit 10 Pfennig bei einer Aufnahmegebühr von 50 Pfennig.
Zum ersten Vorstand der Vereinsgeschichte wurden Fritz Rosellen als Vorsitzender, Wilhelm Blömacher als Schriftwart, Theodor Derendorf als Kassenwart, Heinrich Ohligschläger als Spielwart und Willi Pohl als Zeugwart gewählt. Als erste Spielstätte diente der Bleichplatz vor dem Rheintor. Da damals noch keine festen Platzmarkierungen existierten, bildeten der Herrenweg und ein kleiner Bachlauf namens "Schlenk" die natürlichen Grenzen des Spielfeldes. In der Anfangsphase wurde oft noch in normalen Straßenschuhen gespielt, da spezielle Fußballstiefel kaum vorhanden waren.
Bereits am 5. Mai 1912 organisierte der junge Verein sein erstes größeres Turnier. Zu diesem Ereignis reisten Mannschaften aus Neuss, Benrath, Wersten, Reisholz, Urdenbach und Hilden an, die ihre Anfahrtswege zum Teil noch zu Fuß bewältigten. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1914 beschränkte sich der Spielbetrieb auf Freundschaftsbegegnungen gegen Gegner aus der näheren Umgebung, da der Verein noch keinem überregionalen Verband angeschlossen war. Mit Beginn des Krieges mussten die sportlichen Aktivitäten vollständig eingestellt werden. Während dieser Zeit ruhten die Vereinsgeschäfte, und ein Großteil der Mitglieder wurde zum Militärdienst eingezogen.
Weimarer Republik und sportliche Etablierung (1919–1933)
Gegen Ende des Jahres 1918 wurde der Spielbetrieb wieder aufgenommen. Da die ursprüngliche Spielkleidung in den Farben Blau und Weiß nicht mehr erhältlich war, stiftete die Witwe Pohl neue Trikots in Blau und Gelb, die fortan als Vereinsfarben übernommen wurden. Im Jahr 1919 gestattete die britische Besatzungsmacht dem Verein die Mitnutzung eines in den Herrenbenden angelegten Fußballplatzes.
Eine Zäsur markiert das Jahr 1921, in dem sich der Klub unter der Leitung von Dr. Josef Zanders dem Westdeutschen Spielverband (WSV) anschloss. Da der bisherige Platz in den Benden an den Eigentümer zurückgegeben werden musste, stellte die Witwe Pohl dem Verein ein Grundstück an der Bahnstraße zur Verfügung. Die Vereinsmitglieder übernahmen die Planierung und Umzäunung der neuen Spielstätte in Eigenleistung. Ab 1923 nahm der FC Zons am regulären Meisterschaftsbetrieb teil und wurde dem Kölner Bezirk zugeordnet. Sportlich verliefen diese Jahre erfolgreich. Im Jahr 1926 errang der Verein die Kreismeisterschaft des Kreises Neuss-Grevenbroich. Das in dieser Zeit entstandene Vereinslied zur Melodie von "Petrus schließt den Himmel zu" benannte in seinem Text die gesamte damalige Mannschaftsaufstellung. Zum 20-jährigen Bestehen im Jahr 1931 gelang als Gruppenmeister der 1. Kreisklasse der Aufstieg in die Bezirksklasse. Die Feierlichkeiten zum Jubiläum am 5. April 1931 beinhalteten eine gemeinschaftliche Generalkommunion der Mitglieder in der Frühmesse.
Zeit des Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg (1933–1945)
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten erfolgte im Jahr 1933 die sogenannte Gleichschaltung der Sportvereine. In diesem Zuge wurde der FC Zons dem Düsseldorfer Bezirk zugeteilt und in die 2. Kreisklasse eingegliedert. Das 25-jährige Vereinsjubiläum im Jahr 1936 wurde unter dem Vorsitzenden Hubert Burbach begangen. In der Spielzeit 1937/38 sicherte sich der Klub die Meisterschaft der 2. Kreisklasse und stieg in die 1. Kreisklasse auf. Trotz zahlreicher Einberufungen aktiver Sportler zum Militärdienst blieb der Spielbetrieb nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges zunächst bestehen. In dieser Phase erreichte der Verein den bisherigen Höhepunkt seiner Geschichte mit dem Aufstieg in die Bezirksliga in der Saison 1940/41. Zu den damaligen Gegnern zählten namhafte Klubs wie Bayer Leverkusen, der DSC 99 Düsseldorf und Hilden 03.
Infolge der zunehmenden Kriegseinwirkungen musste der Spielbetrieb im Jahr 1943 vollständig eingestellt werden. Der Verein verlor während der Kriegsjahre zahlreiche Mitglieder, darunter den Vorsitzenden Hubert Burbach, der an der Ostfront fiel. Insgesamt ließen im Zweiten Weltkrieg 62 Bürger aus Zons als Soldaten ihr Leben.
Wiederaufbau und die Ära der "Gastspiele" (1945–1958)
Trotz des Verlustes zahlreicher Mitglieder, darunter der Vorsitzende Hubert Burbach, wurde bereits im Herbst 1945 der Spielbetrieb in der 1. Kreisklasse wieder aufgenommen. Bereits in der ersten Spielzeit 1946 gelang der Wiederaufstieg in die Bezirksklasse, aus der der Verein jedoch 1948 erneut abstieg. Im Juni 1952 übernahm ein neuer Vorstand unter dem Vorsitz von Josef Plenker, während Peter Bückendorf das Amt des Geschäftsführers antrat.
Diese Ära war durch namhafte Gastspiele professioneller Vereine geprägt, die tausende Zuschauer nach Zons lockten. Zum 40-jährigen Vereinsjubiläum im Jahr 1951 gastierte der FC Schalke 04 an der Bahnstraße. Vor rund 3.000 Zuschauern unterlag eine mit Spielern aus dem heutigen Stadtgebiet verstärkte Zonser Auswahl den Gelsenkirchenern mit 1:5. Ein zweiter Besuch der Schalker folgte im Jahr 1953 und endete mit einem 0:5.
Ein weiterer sportlicher Höhepunkt war das Gastspiel des 1. FC Kaiserslautern im Jahr 1958. Obwohl die Weltmeister Fritz und Otmar Walter verletzungsbedingt nicht aktiv eingreifen konnten, liefen die Pfälzer mit Stars wie Werner Liebrich auf. Die verstärkte Zonser Elf unterlag vor einer Rekordkulisse von etwa 4.000 Zuschauern mit 0:5. Ein Gegenbesuch in Kaiserslautern im selben Jahr festigte die sportliche Kameradschaft. Getrübt wurde die positive Entwicklung am Ende des Jahres 1958 durch den Tod der Spieler Mathias und Theo Ehren, die bei einem Motorradunfall am Heiligen Abend ums Leben kamen.
Der Aufstieg unter Jupp Derwall und die 1960er Jahre (1959–1970)
Im Jahr 1959 verpflichtete der FC Zons den damaligen Spieler von Fortuna Düsseldorf und späteren Bundestrainer Jupp Derwall als Trainer. Unter seiner Leitung erreichte die Mannschaft am 7. Juni 1959 durch einen dramatischen 3:2-Sieg im Entscheidungsspiel gegen den SV Neukirchen vor 3.000 Zuschauern im Neusser Stadion den Aufstieg in die Bezirksliga.
In der Folgezeit suchte der Verein verstärkt überregionale Kontakte. Zu Pfingsten 1960 gewann der FC Zons ein internationales Turnier im niederländischen Rijswijk. Im Juni 1960 wurde ein Spiel gegen den VfR Neuss im Rahmen der Fernsehsendung "Wünsch Dir was" ausschnittweise übertragen. Im Oktober desselben Jahres folgte eine Gastspielreise in die DDR, bei der Begegnungen in Penig und Rochlitz siegreich gestaltet wurden. Das 50-jährige Vereinsjubiläum 1961 stand unter der Schirmherrschaft des japanischen Botschafters Katsushiro Narita und beinhaltete ein erneutes Gastspiel des 1. FC Kaiserslautern (0:6). Nach diesen Erfolgen erlebte der Klub einen sportlichen Niedergang, der 1964 zum Abstieg aus der Bezirksklasse und 1966 zum vorläufigen Tiefpunkt in der 2. Kreisklasse führte. Unter dem Trainer Sepp Helm gelang jedoch die Konsolidierung und 1968 die Rückkehr in die 1. Kreisklasse.
Zum Ende des Jahrzehnts konnte der Verein bedeutende Erfolge in der Jugendarbeit und Infrastruktur verzeichnen. Die C-Jugend errang 1969 unter Alfons Stein ohne Punktverlust die Kreismeisterschaft. Am 12. November 1969 wurde zudem eine der ersten Flutlichtanlagen der Region eingeweiht. Zur Eröffnung trat eine vom DFB-Dozenten Hennes Weisweiler zusammengestellte Auswahl, unter anderem mit den Nationalspielern Siggi Held und Klaus Sieloff sowie den späteren Trainern Otto Rehhagel und Uwe Klimaschewski, gegen den FC Zons an (0:6).
Heidestadion und Landesliga-Ära (1971–1990)
Bereits im Jahr 1963 begannen die Planungen für ein neues Sportzentrum in der Hannepützheide. Ein konkretes Konzept der Architekten Blaeser und Schaeffer wurde 1968 vorgestellt, mit dem Ziel, das Gebiet als Erholungsgebiet erster Ordnung zu entwickeln. Nach der Fertigstellung des Aschenplatzes in der Saison 1971/72 erfolgte am 16. Mai 1974 die offizielle Einweihung des neuen Sportzentrums Heidestadion im Rahmen eines Volksfestes.
Ein sportlicher Höhepunkt der 1970er Jahre war das Gastspiel des Bundesligisten SV Werder Bremen am 21. September 1975, bei dem der ehemalige Zonser Jugendspieler Jürgen Röber mitwirkte. Vor über 3.000 Zuschauern unterlag der FC Zons mit 2:15. In der Spielzeit 1975/76 gelang unter Spielertrainer Heinz Wirtz der Aufstieg in die Bezirksliga. Ein weiteres namhaftes Ereignis war ein Testspiel gegen die deutsche Amateur-Nationalmannschaft am 11. April 1978 unter der Leitung von Jupp Derwall, das die Nationalelf mit 8:1 gewann.
Nach einem zwischenzeitlichen Abstieg in die Kreisliga A im Jahr 1979 kehrte der Verein 1981 unter Trainer Willi Moll in die Bezirksliga zurück. In der Saison 1982/83 erreichte der Klub unter Spielertrainer Wilfried Malskorn mit dem Aufstieg in die Landesliga den bislang größten Erfolg der Vereinsgeschichte. In der ersten Landesliga-Saison 1983/84 belegte die Mannschaft den siebten Tabellenplatz. Nach einem Abstieg im Folgejahr gelang pünktlich zum 75-jährigen Vereinsjubiläum 1986 unter Trainer Freddy Zwiebler die Rückkehr in die Landesliga.
Sportstätten
In den ersten Jahren nach der Vereinsgründung diente der Bleichplatz vor dem Rheintor als Spielstätte. Da keine festen Markierungen existierten, bildeten der Herrenweg und der ehemalige Bachlauf der Schlenk die natürlichen Spielfeldbegrenzungen. Zwischen 1919 und 1921 nutzte der Verein einen von der britischen Besatzungsmacht angelegten Platz in den Herrenbenden.
Im Jahr 1921 stellte die Witwe Pohl dem Verein ein Grundstück an der Bahnstraße (heute Aldenhovenstraße) zur Verfügung. Die Mitglieder planierten und umzäunten das Gelände in Eigenleistung. Dieser Sportplatz blieb über fünf Jahrzehnte die Heimat des Vereins und wurde im November 1969 mit einer der ersten Flutlichtanlagen der Region ausgestattet.
Seit der Fertigstellung im Jahr 1974 bildet das Sportzentrum Heidestadion die Spielstätte des Vereins. Die Anlage umfasst einen Rasenplatz, eine Flutlichtanlage sowie Funktionsgebäude und wurde konzipiert, um sowohl dem Leistungssport als auch dem Breitensport gerecht zu werden. Ergänzt wird das Angebot durch Leichtathletikanlagen und Tennisplätze im unmittelbaren Umfeld.
Persönlichkeiten
Kurt Olmesdahl wirkte über Jahrzehnte als Jugendleiter und Vorsitzender des Vereins. In Anerkennung seiner Verdienste um die Förderung des Fußballsports wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt und mit der Goldenen Ehrennadel des DFB ausgezeichnet.
Jupp Derwall, der spätere Trainer der deutschen Nationalmannschaft, trat 1959 beim FC Zons seine erste Trainerstation an. Unter seiner Leitung gelang der Mannschaft der Aufstieg in die Bezirksliga. Derwall blieb dem Verein bis zu seinem Tod im Jahr 2007 persönlich verbunden und wurde zum Ehrenmitglied ernannt.
Jürgen Röber begann seine sportliche Laufbahn in der Jugendabteilung des FC Zons, wo er unter anderem 1969 Mitglied der kreismeisterlichen C-Jugend war. Er wurde später Profispieler in der Fußball-Bundesliga (u.a. SV Werder Bremen) sowie Trainer namhafter Klubs wie Hertha BSC und VfL Wolfsburg.
Peter Bückendorf prägte den Verein über viele Jahre in den Funktionen des Geschäftsführers und Vorsitzenden. Er war maßgeblich an der Organisation bedeutender Gastspiele international bekannter Mannschaften in Zons beteiligt und wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Hubert Wimmer war über einen Zeitraum von mehr als 25 Jahren als Geschäftsführer für den Verein tätig. Für sein langjähriges Engagement erhielt er die Goldene Verdienstnadel des Westdeutschen Fußball-Verbandes.
Hubert Burbach leitete den Verein als Vorsitzender während der Zeit der Weimarer Republik sowie in den Jahren des Nationalsozialismus. Er fiel im Jahr 1943 als Soldat an der Ostfront.
Vereinserfolge
Der FC Zons erzielte im Laufe seiner Geschichte zahlreiche sportliche Erfolge auf regionaler Ebene:
- Kreismeisterschaft des Kreises Neuss-Grevenbroich: 1926.
- Aufstieg in die Bezirksklasse/Bezirksliga: 1931, 1941, 1946, 1959, 1976, 1981.
- Internationaler Turniersieg beim Osterturnier in Rijswijk, Niederlande: 1960.
- Kreismeisterschaft der C-Jugend (ohne Punktverlust): 1969.
- Aufstieg in die Landesliga (höchste erreichte Spielklasse): 1983.
- Wiederaufstieg in die Landesliga im Jubiläumsjahr: 1986.
- Gewinn des Titels "Kreisbeste Jugendmannschaft": 1969.
Gesellschaftliche Bedeutung
Der Verein nimmt eine zentrale Rolle im gesellschaftlichen Leben von Zons ein. In den Anfangsjahren bot er der männlichen Jugend einen Raum für sportliche Betätigung außerhalb der kirchlich geprägten Strukturen, auch wenn die Abspaltung vom katholischen Jünglingsverein im Jahr 1911 zunächst zu Konflikten führte. Dennoch blieben religiöse Traditionen über Jahrzehnte fester Bestandteil des Vereinslebens, was sich in gemeinschaftlichen Kirchgängen, der Beteiligung an Beerdigungen von Mitgliedern sowie einer Generalkommunion zu Vereinsjubiläen ausdrückte.
Nach dem Zweiten Weltkrieg leistete der FC Zons einen wesentlichen Beitrag zur sozialen Integration. Zahlreiche Heimatvertriebene und Flüchtlinge, die in Zons eine neue Heimat fanden, wurden über den Sport in die örtliche Gemeinschaft eingebunden. Die Förderung der Jugendarbeit, insbesondere unter der Leitung von Persönlichkeiten wie Kurt Olmesdahl, galt über Generationen als pädagogisches Anliegen des Vereins, um jungen Menschen Werte wie Kameradschaft und Disziplin zu vermitteln.
Der Verein fungierte zudem oft als Repräsentant der Stadt nach außen. Durch die Organisation bedeutender Gastspiele international bekannter Mannschaften wie dem FC Schalke 04 oder dem 1. FC Kaiserslautern zog der Klub tausende Besucher an und stärkte das touristische Profil der Zollfeste. Bei städtischen Jubiläen, wie der 555-Jahr-Feier 1929 oder der 600-Jahr-Feier der Stadterhebung 1973, wirkte der FC Zons aktiv an der Gestaltung der historischen Festumzüge mit.
Die Verbundenheit prominenter Persönlichkeiten mit dem Verein, wie etwa des ehemaligen Bundestrainers Jupp Derwall, der dem Klub bis zu seinem Tod als Ehrenmitglied verbunden blieb, trug maßgeblich zum Identitätsbewusstsein der Zonser Bürgerschaft bei.
Quellen und Literatur
- Festschrift 40 Jahre Fußball-Club Zons 1911, Dormagen 1951
- Festschrift 50 Jahre Fußball-Club Zons 1911, Dormagen 1961
- Festschrift 60 Jahre FC Zons, Dormagen 1971
- Festschrift 75 Jahre FC Zons 1911 e.V., Dormagen 1986
- Stephen Schröder / Thomas Schwabach (Red.): Zons. Neue Erkenntnisse zur Geschichte einer alten Stadt, Sankt Augustin 2023