Heckhof: Unterschied zwischen den Versionen
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''' | Der '''Heckhof''' ist ein historisches [https://de.wikipedia.org/wiki/Rittergut Rittergut] im Gebiet des Dormagener Stadtteils [[Stürzelberg]], das historisch eng mit dem Stadtteil verbunden ist. Das erstmals 1389 urkundlich erwähnte Anwesen blickt auf eine abwechslungsreiche Geschichte als Lehen, adliger Sitz und landwirtschaftliches Gut zurück. Das heutige, im Kern auf das Jahr 1694 zurückgehende und unter Denkmalschutz stehende Gebäudegehöft liegt direkt am Rheindamm (Oberstraße). | ||
Das ''' | == Lage und Geografie == | ||
Der Heckhof liegt an der Oberstraße zwischen den Dormagener Ortsteilen Zons und [[Stürzelberg]]. Diese Straße, die den äußeren Deich des Rheines bildet, wird von den Einwohnern oft auch als "Damm" bezeichnet. Vom Ortsausgang des Dorfes Stürzelberg liegt das Anwesen knapp 700 Meter entfernt, während die Distanz bis nach Zons etwa 2000 Meter beträgt. Aufgrund dieser räumlichen Nähe und der Tatsache, dass Stürzelberg und der Heckhof von der Stadt Zons historisch oft stiefmütterlich behandelt wurden, entwickelte sich eine sehr enge Bindung des Hofes an Stürzelberg. Der Hof fungierte über die Jahrhunderte hinweg als ein wichtiges geografisches und historisches Bindeglied zwischen den beiden Ortschaften. | |||
== Archäologische Vorgeschichte == | |||
Die Besiedlung des heutigen Hofareals lässt sich weit zurückverfolgen. Auf dem unmittelbar angrenzenden [[Taubenacker (Flurname)|"Taubenacker"]] weisen archäologische Befunde auf einen römischen Gutshof (eine villa rustica) aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert hin. Zudem wurden spätmittelalterliche Keramikscherben gesichert, die der Siegburger Produktion des 15. und 16. Jahrhunderts mit dem typischen gekniffenen Wellenfuß zuzuordnen sind. Ob der Heckhof früher direkt auf dem Taubenacker stand oder ob die Funde aus später herbeigeschafftem Bauschutt zur Verfüllung von Bombentrichtern stammen, bleibt in der Forschung ungeklärt. | |||
== Mittelalter und die Ära der Nesselroder (1389–1554) == | |||
Im Jahre 1389 wurde das Gut erstmals urkundlich als Lehen beziehungsweise "Manngut" der [https://de.wikipedia.org/wiki/Abtei_Deutz Abtei Deutz] erwähnt. Zu dieser Zeit befand sich der Hof im Besitz des Ritters Heinrich von Varresbeck und seiner Gemahlin Christina von Kniprode. Der Heckhof gehörte zu den wenigen Liegenschaften der Zonser Flur, auf die der Erzbischof von Köln keinerlei Besitzrechte geltend machen konnte. Aufgrund finanzieller Nöte verkauften die Varresbecks eine jährliche Erbrente aus dem Hof an den Bischof Wichbold von Culm, die später an das [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Kunibert_(K%C3%B6ln) Kölner Stift St. Kunibert] ging. Durch Erbteilung und Pfandschaften gelangte der Rittersitz im Jahre 1422 in die Verwaltung und später in den erblichen Besitz von Heinrich von Nesselrode. Dessen Sohn Wilhelm von Nesselrode besaß das Gut im Jahre 1457 und stieg Ende des Jahres 1463 zum [[Amtmann]] für Zons auf. | |||
== Das Rittergut unter den Reuschenbergern (1554–1752) == | |||
Um 1554 gelangte der Heckhof vermutlich im Erbgang an die Brüder Johann und Wilhelm von Reuschenberg zu Setterich, in deren Händen das Gut über zwei Jahrhunderte verblieb. Der Hofbesitzer war im Kriegsfall verpflichtet, dem Erzstift mit Pferd und Harnisch zu dienen. Seit 1669 gehörte der Heckhof zu den auf dem Landtag aufgeschworenen Rittersitzen. Obwohl das Gut zeitweise Abgaben an die Stadt Zons leisten musste, war es ab dem späten 17. Jahrhundert von allen bürgerlichen Lasten befreit, besaß aber auch keinen Anteil an der Gemeinde. Im Jahr 1694 wurde der Heckhof umfassend neu erbaut oder erneuert, worauf die noch heute sichtbare Inschrift „Anno 1694“ über dem großen Torbogen der Hofeinfahrt hinweist. | |||
== Im Besitz des Kölner Domkapitels (1752–1794) == | |||
Nachdem erste Kaufversuche des Domkapitels im Jahr 1720 scheiterten, erwarb das Kapitel den Hof am 1. August 1752 käuflich von den Reuschenberg-Erben. Der Heckhof wurde fortan als freiadeliges Allodialgut geführt, das von nahezu allen Kriegslasten, Zehnten, Diensten und bürgerlichen Abgaben befreit war. Lediglich an die Zonser [[Kellner]]ei musste jährlich eine geringe Getreideabgabe von zweieinhalb Vierteln Roggen geleistet werden. Das Domkapitel verpachtete den Hof an Pächter, sogenannte Halfen oder Halfwinner, wie Johann Falckenberg und dessen Sohn Heinrich. | |||
== Säkularisation und Privatisierung im 19. und 20. Jahrhundert == | |||
Mit dem Einzug der französischen Revolutionstruppen im Herbst 1794 endete die domkapitularische Ära. Das Gut wurde im Jahr 1802 im Zuge der Säkularisation enteignet. Bei der öffentlichen Versteigerung im Oktober 1803 erwarb der Zonser Gutsbesitzer [[Matthias Aldenhoven]] das Anwesen. Später wurde das Gut an die Familie [[Anton Baaden]] verkauft, wobei die Witwe Baaden noch im Jahr 1861 als wohlhabende Gutsbesitzerin mit einer jährlichen Steuer von 168 Talern gelistet ist. Im Jahr 1846 erlosch die offizielle Rittergutszugehörigkeit des Heckhofes. | |||
Um die Jahrhundertwende ging der Hof an Rudolf Knaben über, der eine Feldscheune südwestlich des Hofes zum Schutz des Großviehs vor Hochwasser errichtete. Nach einem kurzen, ruinösen Zwischenspiel unter einem Käufer namens Kappeler erwarb Josef Kohtes im Jahr 1905 den Hof. Pächter wurde Johann Peter Döhlings, dessen Familie die Landwirtschaft über zwei Generationen und insgesamt 53 Jahre lang führte. Im Jahr 1958 übernahm Hans-Josef Kohtes, ein Enkel des Besitzers, die Bewirtschaftung. | |||
== Krieg und Naturkatastrophen == | |||
Wegen seiner ufernahen Lage litt der Hof regelmäßig unter verheerenden Rheinhochwassern. Besonders schwere Fluten sind für die Jahre 1784, 1882, 1920 und 1926 belegt, bei denen die Ställe evakuiert werden mussten. Zum Schutz wurde später der Heckhofer Flügeldeichpolder errichtet. | |||
Im Zweiten Weltkrieg errichtete die Wehrmacht im Dezember 1941 in unmittelbarer Nähe im Grind ein großes militärisches Scheinwerk mit Benzinkesseln, um feindliche Bomber von den Industrieanlagen in [https://de.wikipedia.org/wiki/Holthausen_(D%C3%BCsseldorf) Düsseldorf-Holthausen] abzulenken. Die Bewohner mussten den Hof daher abends ab 22:00 Uhr räumen und in Stürzelberg schlafen. Im März 1945 diente der Hof erst als deutsches Hauptquartier, bevor ihn die einrückenden Amerikaner besetzten und als Mörserstellung nutzten. In der Nachkriegszeit kam es Ende 1945 zu bewaffneten Überfällen ehemaliger polnischer Zwangsarbeiter, weshalb amerikanische Soldaten zum Schutz abgestellt werden mussten. | |||
== Architektur == | |||
Der Heckhof ist als einteilige Hofesfeste angelegt, bei der sich die Wohn- und Wirtschaftsgebäude um einen rechteckigen Innenhof gruppieren. Die Bauart erinnert an den fränkischen Hofbaustil und wurde wurtartig auf einer natürlichen Erhöhung errichtet. Ein Wassergraben existierte wegen der Wurtlage nie. Zum Schutz gegen Angreifer wies das Gehöft kleine, vergitterte Außenfenster und ein starkes Hoftor auf. Das ehemals weiß gekalkte Herrenhaus wurde im Jahr 1970 durch eine rote Verklinkerung stark verändert. Im Herbst 1983 wurde durch den Abriss von Teilen des alten Rinderstalls und den Anbau eines Fertigteil-Stalls das geschichtsträchtige Erscheinungsbild der denkmalgeschützten Gesamtanlage irreparabel beeinträchtigt. | |||
== Literatur == | |||
* [[Jost Auler|Auler, Jost]]: ''Der Heckhof – Die Geschichte eines Niederrheinischen Rittergutes im Wandel der Zeiten'', in: [[Blätter zur Geschichte von Zons und Stürzelberg]], Bd. I (1983), 35 S. | |||
* [[Jost Auler|Auler, Jost]]: ''Einige neue Erkenntnisse zum Rittergut Heckhof, Teil 1'', in: Vereinsmitteilungen des Geschichtsvereins für Dormagen, Nievenheim und Zons, H. 1/1988, S. 14–19. | |||
* [[Jost Auler|Auler, Jost]]: ''Einige neue Erkenntnisse zum Rittergut Heckhof, Teil 2'', in: Vereinsmitteilungen des Geschichtsvereins für Dormagen, Nievenheim und Zons, H. 2/1988, S. 1–9. | |||
* [[Jost Auler|Auler, Jost]]: ''Einige neue Erkenntnisse zum Rittergut Heckhof, Teil 3'', in: Vereinsmitteilungen des Geschichtsvereins für Dormagen, Nievenheim und Zons, H. 2/1988, S. 10–11. | |||
* [[Jost Auler|Auler, Jost]]: ''Vom Rotten und Rösten der Leinpflanze. Das Rittergut Heckhof im Amt Zons und seine Flachskaulen'', in: Jahrbuch für den Rhein-Kreis Neuss 2026 (2025), S. 76–87. | |||
* [[Aenne Hansmann|Hansmann, Aenne]]: ''Geschichte von Stadt und Amt Zons''. Mit einem Beitrag von [[Artur Elicker]], [[Jakob Justenhoven]] und [[Herbert Milz]]. Düsseldorf 1973, S. 19, 78. | |||
[[Kategorie:Denkmalpflege]] | |||
[[Kategorie:Höfe]] | |||
Aktuelle Version vom 10. August 2026, 19:03 Uhr
Der Heckhof ist ein historisches Rittergut im Gebiet des Dormagener Stadtteils Stürzelberg, das historisch eng mit dem Stadtteil verbunden ist. Das erstmals 1389 urkundlich erwähnte Anwesen blickt auf eine abwechslungsreiche Geschichte als Lehen, adliger Sitz und landwirtschaftliches Gut zurück. Das heutige, im Kern auf das Jahr 1694 zurückgehende und unter Denkmalschutz stehende Gebäudegehöft liegt direkt am Rheindamm (Oberstraße).
Lage und Geografie
Der Heckhof liegt an der Oberstraße zwischen den Dormagener Ortsteilen Zons und Stürzelberg. Diese Straße, die den äußeren Deich des Rheines bildet, wird von den Einwohnern oft auch als "Damm" bezeichnet. Vom Ortsausgang des Dorfes Stürzelberg liegt das Anwesen knapp 700 Meter entfernt, während die Distanz bis nach Zons etwa 2000 Meter beträgt. Aufgrund dieser räumlichen Nähe und der Tatsache, dass Stürzelberg und der Heckhof von der Stadt Zons historisch oft stiefmütterlich behandelt wurden, entwickelte sich eine sehr enge Bindung des Hofes an Stürzelberg. Der Hof fungierte über die Jahrhunderte hinweg als ein wichtiges geografisches und historisches Bindeglied zwischen den beiden Ortschaften.
Archäologische Vorgeschichte
Die Besiedlung des heutigen Hofareals lässt sich weit zurückverfolgen. Auf dem unmittelbar angrenzenden "Taubenacker" weisen archäologische Befunde auf einen römischen Gutshof (eine villa rustica) aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert hin. Zudem wurden spätmittelalterliche Keramikscherben gesichert, die der Siegburger Produktion des 15. und 16. Jahrhunderts mit dem typischen gekniffenen Wellenfuß zuzuordnen sind. Ob der Heckhof früher direkt auf dem Taubenacker stand oder ob die Funde aus später herbeigeschafftem Bauschutt zur Verfüllung von Bombentrichtern stammen, bleibt in der Forschung ungeklärt.
Mittelalter und die Ära der Nesselroder (1389–1554)
Im Jahre 1389 wurde das Gut erstmals urkundlich als Lehen beziehungsweise "Manngut" der Abtei Deutz erwähnt. Zu dieser Zeit befand sich der Hof im Besitz des Ritters Heinrich von Varresbeck und seiner Gemahlin Christina von Kniprode. Der Heckhof gehörte zu den wenigen Liegenschaften der Zonser Flur, auf die der Erzbischof von Köln keinerlei Besitzrechte geltend machen konnte. Aufgrund finanzieller Nöte verkauften die Varresbecks eine jährliche Erbrente aus dem Hof an den Bischof Wichbold von Culm, die später an das Kölner Stift St. Kunibert ging. Durch Erbteilung und Pfandschaften gelangte der Rittersitz im Jahre 1422 in die Verwaltung und später in den erblichen Besitz von Heinrich von Nesselrode. Dessen Sohn Wilhelm von Nesselrode besaß das Gut im Jahre 1457 und stieg Ende des Jahres 1463 zum Amtmann für Zons auf.
Das Rittergut unter den Reuschenbergern (1554–1752)
Um 1554 gelangte der Heckhof vermutlich im Erbgang an die Brüder Johann und Wilhelm von Reuschenberg zu Setterich, in deren Händen das Gut über zwei Jahrhunderte verblieb. Der Hofbesitzer war im Kriegsfall verpflichtet, dem Erzstift mit Pferd und Harnisch zu dienen. Seit 1669 gehörte der Heckhof zu den auf dem Landtag aufgeschworenen Rittersitzen. Obwohl das Gut zeitweise Abgaben an die Stadt Zons leisten musste, war es ab dem späten 17. Jahrhundert von allen bürgerlichen Lasten befreit, besaß aber auch keinen Anteil an der Gemeinde. Im Jahr 1694 wurde der Heckhof umfassend neu erbaut oder erneuert, worauf die noch heute sichtbare Inschrift „Anno 1694“ über dem großen Torbogen der Hofeinfahrt hinweist.
Im Besitz des Kölner Domkapitels (1752–1794)
Nachdem erste Kaufversuche des Domkapitels im Jahr 1720 scheiterten, erwarb das Kapitel den Hof am 1. August 1752 käuflich von den Reuschenberg-Erben. Der Heckhof wurde fortan als freiadeliges Allodialgut geführt, das von nahezu allen Kriegslasten, Zehnten, Diensten und bürgerlichen Abgaben befreit war. Lediglich an die Zonser Kellnerei musste jährlich eine geringe Getreideabgabe von zweieinhalb Vierteln Roggen geleistet werden. Das Domkapitel verpachtete den Hof an Pächter, sogenannte Halfen oder Halfwinner, wie Johann Falckenberg und dessen Sohn Heinrich.
Säkularisation und Privatisierung im 19. und 20. Jahrhundert
Mit dem Einzug der französischen Revolutionstruppen im Herbst 1794 endete die domkapitularische Ära. Das Gut wurde im Jahr 1802 im Zuge der Säkularisation enteignet. Bei der öffentlichen Versteigerung im Oktober 1803 erwarb der Zonser Gutsbesitzer Matthias Aldenhoven das Anwesen. Später wurde das Gut an die Familie Anton Baaden verkauft, wobei die Witwe Baaden noch im Jahr 1861 als wohlhabende Gutsbesitzerin mit einer jährlichen Steuer von 168 Talern gelistet ist. Im Jahr 1846 erlosch die offizielle Rittergutszugehörigkeit des Heckhofes. Um die Jahrhundertwende ging der Hof an Rudolf Knaben über, der eine Feldscheune südwestlich des Hofes zum Schutz des Großviehs vor Hochwasser errichtete. Nach einem kurzen, ruinösen Zwischenspiel unter einem Käufer namens Kappeler erwarb Josef Kohtes im Jahr 1905 den Hof. Pächter wurde Johann Peter Döhlings, dessen Familie die Landwirtschaft über zwei Generationen und insgesamt 53 Jahre lang führte. Im Jahr 1958 übernahm Hans-Josef Kohtes, ein Enkel des Besitzers, die Bewirtschaftung.
Krieg und Naturkatastrophen
Wegen seiner ufernahen Lage litt der Hof regelmäßig unter verheerenden Rheinhochwassern. Besonders schwere Fluten sind für die Jahre 1784, 1882, 1920 und 1926 belegt, bei denen die Ställe evakuiert werden mussten. Zum Schutz wurde später der Heckhofer Flügeldeichpolder errichtet.
Im Zweiten Weltkrieg errichtete die Wehrmacht im Dezember 1941 in unmittelbarer Nähe im Grind ein großes militärisches Scheinwerk mit Benzinkesseln, um feindliche Bomber von den Industrieanlagen in Düsseldorf-Holthausen abzulenken. Die Bewohner mussten den Hof daher abends ab 22:00 Uhr räumen und in Stürzelberg schlafen. Im März 1945 diente der Hof erst als deutsches Hauptquartier, bevor ihn die einrückenden Amerikaner besetzten und als Mörserstellung nutzten. In der Nachkriegszeit kam es Ende 1945 zu bewaffneten Überfällen ehemaliger polnischer Zwangsarbeiter, weshalb amerikanische Soldaten zum Schutz abgestellt werden mussten.
Architektur
Der Heckhof ist als einteilige Hofesfeste angelegt, bei der sich die Wohn- und Wirtschaftsgebäude um einen rechteckigen Innenhof gruppieren. Die Bauart erinnert an den fränkischen Hofbaustil und wurde wurtartig auf einer natürlichen Erhöhung errichtet. Ein Wassergraben existierte wegen der Wurtlage nie. Zum Schutz gegen Angreifer wies das Gehöft kleine, vergitterte Außenfenster und ein starkes Hoftor auf. Das ehemals weiß gekalkte Herrenhaus wurde im Jahr 1970 durch eine rote Verklinkerung stark verändert. Im Herbst 1983 wurde durch den Abriss von Teilen des alten Rinderstalls und den Anbau eines Fertigteil-Stalls das geschichtsträchtige Erscheinungsbild der denkmalgeschützten Gesamtanlage irreparabel beeinträchtigt.
Literatur
- Auler, Jost: Der Heckhof – Die Geschichte eines Niederrheinischen Rittergutes im Wandel der Zeiten, in: Blätter zur Geschichte von Zons und Stürzelberg, Bd. I (1983), 35 S.
- Auler, Jost: Einige neue Erkenntnisse zum Rittergut Heckhof, Teil 1, in: Vereinsmitteilungen des Geschichtsvereins für Dormagen, Nievenheim und Zons, H. 1/1988, S. 14–19.
- Auler, Jost: Einige neue Erkenntnisse zum Rittergut Heckhof, Teil 2, in: Vereinsmitteilungen des Geschichtsvereins für Dormagen, Nievenheim und Zons, H. 2/1988, S. 1–9.
- Auler, Jost: Einige neue Erkenntnisse zum Rittergut Heckhof, Teil 3, in: Vereinsmitteilungen des Geschichtsvereins für Dormagen, Nievenheim und Zons, H. 2/1988, S. 10–11.
- Auler, Jost: Vom Rotten und Rösten der Leinpflanze. Das Rittergut Heckhof im Amt Zons und seine Flachskaulen, in: Jahrbuch für den Rhein-Kreis Neuss 2026 (2025), S. 76–87.
- Hansmann, Aenne: Geschichte von Stadt und Amt Zons. Mit einem Beitrag von Artur Elicker, Jakob Justenhoven und Herbert Milz. Düsseldorf 1973, S. 19, 78.