Hermann Witte: Unterschied zwischen den Versionen

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Hermann Witte studierte in [https://de.wikipedia.org/wiki/Essen Essen] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Westf%C3%A4lische_Wilhelms-Universit%C3%A4t Münster] Theologie und erhielt seine Priesterweihe am 2. September 1861 in [https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6ln Köln]. Zunächst war er zwei Jahre in [https://de.wikipedia.org/wiki/Sachsen Sachsen] tätig, anschließend neun Jahre als Rektor in [https://de.wikipedia.org/wiki/Bayenthal Köln-Bayenthal] und dann 18 Jahre als Pfarrer in [https://de.wikipedia.org/wiki/Grevenbroich Grevenbroich].  
 
Hermann Witte studierte in [https://de.wikipedia.org/wiki/Essen Essen] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Westf%C3%A4lische_Wilhelms-Universit%C3%A4t Münster] Theologie und erhielt seine Priesterweihe am 2. September 1861 in [https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6ln Köln]. Zunächst war er zwei Jahre in [https://de.wikipedia.org/wiki/Sachsen Sachsen] tätig, anschließend neun Jahre als Rektor in [https://de.wikipedia.org/wiki/Bayenthal Köln-Bayenthal] und dann 18 Jahre als Pfarrer in [https://de.wikipedia.org/wiki/Grevenbroich Grevenbroich].  
  
Am 19. Juni 1889 erhielt Witte seine Berufung zum [[Pfarrer]] in Zons. Die Pfarrchronik berichtet, dass er in seinen verschiedenen Ämtern als Priester neben der Seelsorge auch eine vielfältige schriftstellerische Tätigkeit entfaltet habe und in den Jahren des [https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturkampf Kulturkampfes] als ''"vorzüglicher Redner in Volksversammlungen und [https://de.wikipedia.org/wiki/Volksmission Volksmissionen]"'' aufgetreten sei: ''"Er war von wahrem Feuereifer für die Ehre Gottes erfüllt und fand seine Freude im Wohltun an Armen und Notleidenden"'' Der [[Pfarrkirche St. Martinus (neue)|Zonser Pfarrkirche]] schenkte er die Kreuzweg-Stationen und die Bilder der Immerwährenden Hilfe und der Heiligen Familie.<ref>PfAZ, Nr. 6, p. 164-165.</ref>
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Am 19. Juni 1889 erhielt Witte seine Berufung zum [[Pfarrer]] in Zons. Die Pfarrchronik berichtet, dass er in seinen verschiedenen Ämtern als Priester neben der Seelsorge auch eine vielfältige schriftstellerische Tätigkeit entfaltet habe und in den Jahren des [https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturkampf Kulturkampfes] als ''"vorzüglicher Redner in Volksversammlungen und [https://de.wikipedia.org/wiki/Volksmission Volksmissionen]"'' aufgetreten sei: ''"Er war von wahrem Feuereifer für die Ehre Gottes erfüllt und fand seine Freude im Wohltun an Armen und Notleidenden"''. Der [[Pfarrkirche St. Martinus (neue)|Zonser Pfarrkirche]] schenkte er die Kreuzweg-Stationen und die Bilder der Immerwährenden Hilfe und der Heiligen Familie.<ref>PfAZ, Nr. 6, p. 164-165.</ref>
  
 
== Letzte Lebensjahre und Tod ==
 
== Letzte Lebensjahre und Tod ==
In seinen letzten drei Lebensjahren erlitt er wiederholt Schlaganfälle, aber trotzdem war er bis zuletzt in der Seelsorge tätig. Er starb am 28. August 1895 um 18:30 Uhr mit den heiligen Sterbesakramenten versehen infolge eines Hirnschlags. Er wurde auf dem Zonser [[Friedhof]] bestattet.<ref>PfAZ, Nr. 6, p. 165.</ref>
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In seinen letzten drei Lebensjahren erlitt er wiederholt Schlaganfälle, aber trotzdem war er bis zuletzt in der Seelsorge tätig. Er starb am 28. August 1895 um 18:30 Uhr, mit den heiligen Sterbesakramenten versehen, infolge eines Hirnschlags. Er wurde auf dem Zonser [[Friedhof]] beigesetzt.<ref>PfAZ, Nr. 6, p. 165.</ref>
  
 
== Belege ==
 
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Aktuelle Version vom 9. Februar 2018, 16:57 Uhr

Hermann Witte (* 3. Juni 1837 in Borbeck; † 28. August 1895 in Zons) war 1889-1895 Pfarrer in Zons, als Nachfolger von Sebastian Schmitz und Vorgänger von Adam Otten.

Studium und berufliche Laufbahn

Hermann Witte studierte in Essen und Münster Theologie und erhielt seine Priesterweihe am 2. September 1861 in Köln. Zunächst war er zwei Jahre in Sachsen tätig, anschließend neun Jahre als Rektor in Köln-Bayenthal und dann 18 Jahre als Pfarrer in Grevenbroich.

Am 19. Juni 1889 erhielt Witte seine Berufung zum Pfarrer in Zons. Die Pfarrchronik berichtet, dass er in seinen verschiedenen Ämtern als Priester neben der Seelsorge auch eine vielfältige schriftstellerische Tätigkeit entfaltet habe und in den Jahren des Kulturkampfes als "vorzüglicher Redner in Volksversammlungen und Volksmissionen" aufgetreten sei: "Er war von wahrem Feuereifer für die Ehre Gottes erfüllt und fand seine Freude im Wohltun an Armen und Notleidenden". Der Zonser Pfarrkirche schenkte er die Kreuzweg-Stationen und die Bilder der Immerwährenden Hilfe und der Heiligen Familie.[1]

Letzte Lebensjahre und Tod

In seinen letzten drei Lebensjahren erlitt er wiederholt Schlaganfälle, aber trotzdem war er bis zuletzt in der Seelsorge tätig. Er starb am 28. August 1895 um 18:30 Uhr, mit den heiligen Sterbesakramenten versehen, infolge eines Hirnschlags. Er wurde auf dem Zonser Friedhof beigesetzt.[2]

Belege

  1. PfAZ, Nr. 6, p. 164-165.
  2. PfAZ, Nr. 6, p. 165.