Christian Schorn
Christian Schorn (* 17. Dezember 1811 in Volkhoven/Weiler) war seit 1870 als Organist an der Pfarrkirche Zons (als Nachfolger von Franz Füsgen) und 1874–1876 aushilfsweise als Oberlehrer an der Zonser Volksschule tätig, als Nachfolger von Lorenz Küpper und Vorgänger von Sebastian Braun.
Herkunft
Christian Schorn ist am 17. Dezember 1811 in Worringen-Weiler als Sohn der Eheleute Landwirt Heinrich Schorn (* in Worringen-Weiler; † 25. August 1849 in Worringen) und der Elisabeth Plog (* in Longerich; † 18. Dezember 1849 in Worringen) geboren.[1]
Beruflicher Werdegang
Schorn war vor 1870 Lehrer in Worringen-Weiler.[2] 1870 wurde er Organist an der Pfarrkirche St. Martinus in Zons. Dieses Amt hatte er bis 1877 inne, als Agnes Bücker seine Nachfolge als Organistin antrat.[3]
Nach dem plötzlichen Tod des Oberlehrers Lorenz Küpper 1874 bestand an der Zonser Schule ein akuter Lehrermangel, so dass der bereits pensionierte Lehrer Schorn provisorisch einsprang. Er unterrichtete die Ober-Knabenklasse bis zum 1. Juli 1876.[4]
Familie
Christian Schorn heiratete am 6. September 1850 (kirchlich am 7.) in Zons Apollonia Klein (* 30. März 1821 in Zons), Tochter des Ehepaars Landwirt Jacob Klein (~ 11. April 1780 in Kerpen; † 12. Februar 1836 in Zons) und Gertrud Sand (~ 16. November 1796 in Zons; † 7. November 1875 in Zons). Das Paar hatte einen Sohn, Johann Baptist, der am 10. September 1857 geboren ist.[5]
Schorn kaufte am 19. Oktober 1857 in einem Akt vor Notar Roffers in Dormagen das heutige Haus Schloßstraße 33 (am Juddeturm) von dem Uerdinger Kaufmann und früheren Zonser Zuckerfabrik-Betreiber Jakob Schwengers.[6] Es ist davon auszugehen, dass die Familie das Haus bis zum Weiterverkauf vor dem Notar Frenz am 18. August 1879 an den Zonser Maurer Hubert Lenden bewohnt hat.[7] Danach verliert sich die Spur der Familie in Zons, und es ist daher naheliegend, dass die Familie weggezogen ist.